Texte und Materialien zur NSDAP, Gau Schleswig-Holstein

Im folgenden finden sich zum einen Texte, die in den Informationen zur schleswig-holsteinischen Zeitgeschichte (ISHZ) des AKENS erschienen sind und sich ausdrücklich mit der Geschichte der NSDAP auf Gauebene befassen. Zum anderen wird eine Übersicht zur Entwicklung der Ortsgruppen der NSDAP im Gau Schleswig-Holstein gegeben. Letztere dient dazu, dass die Regionalgeschichtsforschung die dort genannten Daten überprüfen und ggfls. Korrekturen und Änderungen benennen kann. Ziel ist es, ein genaueres Bild vom Zeitablauf des Aufstiegs der Partein im ländlich strukturierten Schleswig-Holstein zu erhalten und daraus Erkenntnisse über die Bedingungen desselben zu gewinnen.

 

   Aufsätze    Literaturhinweise    Ortsgruppen   

 

Gaugeschäftsstelle NSDAP Neu Kopie

Abbildung 1: Die Mitglieder der NSDAP in Schleswig-Holstein, Juni 1930

 

1) Aufsätze zur Geschichte der NSDAP im Gau Schleswig-Holstein in den ISHZ

  • Frank Omland: Die Ortsgruppen und Mitglieder der NSDAP in Schleswig-Holstein. Eine statistische Annäherung für die Zeit von 1925 bis 1935. (Heft 60, Winter 2020. Erscheint voraussichtlich im Frühjahr/Sommer 2021).

 

NSDAP Mitglieder 1932

Abbildung 2: Die Mitglieder der NSDAP in Schleswig-Holstein im Jahr 1932

 

2) Literaturhinweise  zur Geschichte der NSDAP, Gau Schleswig-Holstein

  • Rudolf Heberle, Landbevölkerung und Nationalsozialismus. Eine soziologische Untersuchung der politischen Willensbildung in Schleswig-Holstein 1918 bis 1932. Stuttgart 1963. (Download hier).
  • Rudolf Rietzler, „Kampf in der Nordmark“. Das Aufkommen des National-sozialismus in Schleswig-Holstein (1919–1928). Neumünster 1982 (= SWSG, 4).
  • Erich Hoffmann/Peter Wulf (Hg.), „Wir bauen das Reich“. Aufstieg und erste Herrschaftsjahre des Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein. Neumünster 1983.
  • Peter Wulf, Zustimmung, Mitmachen, Verfolgung und Widerstand – Schleswig-Holstein in der Zeit des Nationalsozialismus. In: Lange (Hg.), Geschichte Schleswig-Holsteins, S. 553-589 (in der 1. Auflage 1996).
  • Peter Wulf, Revolution, schwache Demokratie und Sieg in der „Nordmark“ –Schleswig-Holstein in der Weimarer Republik. In: Ulrich Lange (Hg.), Geschichte Schleswig-Holsteins. Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Neumünster 1996, S. 513-552 (entspricht in der 2., erweiterten Aufl. S. 545–584).
  • Uwe Danker, Die Zerstörung der Weimarer Demokratie in Schleswig-Holstein. In: Göttrik Wewer (Hg.), Demokratie in Schleswig-Holstein. Historische Aspekte und aktuelle Fragen. Opladen 1998, S. 213-228.
  • Uwe Danker, Die drei Leben des Hinrich Lohse. In: Demokratische Geschichte 11 (1998), S. 105-114. (Download hier).
  • Gerhard Paul, Landunter. Schleswig-Holstein und das Hakenkreuz. Münster 2001.
  • Kay Dohnke, Nationalsozialismus in Norddeutschland. Ein Atlas. Hamburg/Wien 2001.
  • Uwe Danker/Astrid Schwabe, Schleswig-Holstein und der Nationalsozialismus. Handbuch – Lesebuch – Lehrbuch. Neumünster 2005.
  • „Siegeszug in der Nordmark“ Schleswig-Holstein und der Nationalsozialismus 1925-1950. Schlaglichter – Studien – Rekonstruktionen (= ISHZ 50). Heraus-gegeben vom Arbeitskreis zur Erforschung des Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein e.V., Kiel 2008.
  • Markus Oddey: Unter Druck gesetzt. Presse und Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein. Struktur – Wahrnehmung – Herrschaftsakzeptanz. Eutin 2006.
  • Frank Omland, „Du wählst mi nich Hitler!“ Die nationalsozialistischen Reichstagswahlen und Volksabstimmungen in Schleswig-Holstein 1933–1938. Hamburg 2006.
  • Sebastian Lehmann, Kreisleiter der NSDAP in Schleswig-Holstein. Lebensläufe und Herrschaftspraxis einer regionalen Machtelite. Bielefeld 2007 (= IZRG-Schriftenreihe, 13).
  • Frank Omland, „Warum wählt der Schleswig-Holsteiner nationalsozialistisch“. Wahlen, Wählerherkünfte und Wählerwanderungen in Schleswig-Holstein 1928–1933. In: Zeitschrift der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte 133 (2008), S. 133-174.
  • Uwe Danker, Geschichte und Geschichtskonstruktionen für Gerichte und Öffentlichkeit: Täternarrationen am Beispiel des Hinrich Lohse. In: Reichskommissariat Ostland. Tatort und Erinnerungsobjekt. Herausgegeben von Sebastian Lehmann gemeinsam mit Robert Bohn und Uwe Danker, Paderborn u.a. 2012, S. 229-250.

 

www.vimu.info
(das Virtuelle Museum - "VIMU – GESCHICHTE GANZ NAH ist das erste gemeinsame deutsch-dänische, zweisprachige Geschichtsprojekt im Internet. VIMU möchte die Regionalgeschichte Schleswig-Holsteins und Süddänemarks in der Moderne - das heißt im Zeitraum zwischen 1830 und 2000 – didaktisch hochwertig und ausdrücklich aus einer grenzüberschreitenden Perspektive vermitteln; in Text, Bild, Film und Multimedia auf einer wissensbasierten, interaktiven Internetplattform." Die Plattform ist statistisch, Stand: 2016).

 

www.akens.org
Ausführlichere Bibliografien zur Geschichte Schleswig-Holstein in der Weimarer Republik und dem Nationalsozialismus finden sich hier und ausführliche Wahlstatistiken von 1919 bis 1938 können hier abgerufen werden.

 

Parteistatistik 1930 SH DR

Abbildung 3: Die Mitgliederverteilung der NSDAP in Schleswig-Holstein nach Berufsgruppen, bis 14.9.1930 (nach der Parteistatistik vom 1.1.1935)

 

3) Die Ortsgruppen der NSDAP, Gau Schleswig-Holstein

(Stand: 1.8.2020)

 

Redaktionelle Vorbemerkung
In der ISHZ 60 (2020), die im Frühjahr/Sommer 2021 erscheinen wird, veröffentlicht Frank Omland einen umfangreichen Aufsatz zu den Ortsgruppen und der Mitgliederzahl der NSDAP. Im Vorwege publizieren wir auf der AKENS-Website seine Ergebnisse zur Verteilung der Ortsgruppen, die er im Anhang zu seinem Aufsatz zusammengestellt hat.

 

Einführung

Bei der Neugründung des Gau Schleswig-Holstein verzeichnete die NSDAP elf Ortsgruppen aus acht Kreisgebieten und 27 offizielle Mitglieder. Bis Ende 1928 erhöhte sich die Anzahl der Parteigenossen auf 3.-4.000, um danach rasant anzusteigen. Am 30. Januar 1933 hatte die NSDAP ca. 51.000 bis 53.000 Mitglieder, die in über 700 Ortsgruppen und Stützpunkten organisiert waren.

Die folgende Übersicht zu den Ortsgruppen der NSDAP umfasst Angaben der Gemeinden / Gebiete, das Gründungs- bzw. Wiedergründungsdatum sowie Hinweise darauf, wann die Ortsgruppe das erste Mal in einer Quelle erwähnt wurde. Zudem wird für das Kreisgebiet mindestens eine zentrale Quelle bzw. Literatur angegeben. Da wir mit der Ortsgruppen-Liste des Gau Schleswig-Holstein vom 25. August 1928 aus dem Bundesarchiv sowie der Übersicht der politischen Polizei vom 22. Oktober 1929 aus dem Landesarchiv Schleswig-Holstein zwei Quellen besitzen, die zumindest für diesen Zeitraum vermutlich eine fast lückenlose Übersicht für die NSDAP ergeben, können zudem Widersprüche bei den Angaben aus anderen Quellen erkannt werden.[1]

Bei amtlichen Quellen wird der Zeitpunkt der Erstnennung als Ortsgruppengründung angenommen, wenn nicht andere Quellen ein frühzeitigeres Datum benennen. Ortsteile, Dörfer und Wohnplätze, die nicht eigenständig sind, werden nach dem preußischen Gemeindelexikon[2] den jeweiligen Gemeinden zugeordnet, z.B. Twedt (zu Grumby, Datum). Gemeinsame Ortsgruppen mehrerer Gemeinden so benannt: Böhnhusen (mit Techelsdorf, Datum).

 Hinweis: Laut parteiinterner Verordnung benötigte man bis September 1928 für eine Ortsgruppengründung mindestens 6 Mitglieder, danach 15 Mitglieder und ab Juli 1932 sogar 51 Mitglieder.

 

Verwendete Abkürzungen der Quellen und der Literatur

B1 = BAB NS 51 / 212 (Bericht über die Gründungsversammlung in Neumünster am 1.3.1925; Schreiben von Gauleiter Lohse an Adolf Hitler, Altona 3.3.1925).

B2 = BAB NS 51 / 212 (Ortsgruppenanschriften, 25.8.1928).

B3 = BAB NS 51/212 (Anschriften der Ortsgruppen, 3.3.1927).

B4 = BAB NS 51/212 (Anschriften der Ortsgruppen,  27.3.1928)

B 5 = BAB NS 51 / 212 (Ergänzungsmeldung Ortsgruppen, 3.8.1925)

L1 = LAS 301 / 4557 (NSDAP, 1929-1930).

L2 = LAS 309 / 22998 (NSDAP, 4.10.1929-24.10.1931)

L3 = LAS 302.6. Nr.1344 (Landkreis Flensburg)

L4 = LAS 301 / 4555 (NSDAP, 1924-1929)

L5 = LAS 301 / 4560 (NSDAP, 1931-1932)

KDo = unveröffentlichte Liste von Kay Dohnke; die Überprüfung der (zum Teil fehlenden) Quellenangaben steht noch aus;

KDS = unveröffentlichte Liste von Kay Dohnke nach SHTZ Jubiläumsausgabe vom 2.1.1939; die Überprüfung dieser Quellenangaben steht noch aus.

vh = Ortsgruppe vorhanden, d.h. in der Regel in der Schleswig-Holsteinischen Tageszeitung benannt ohne das dort das genaue Gründungsdatum erwähnt wird; W = Wiedergründung; v. = vor; ? = Widerspruch in den Quellen; Stp = Stützpunkt (unklar, ob und wann Ortsgruppe);

 

 

Stadtkreis Altona[3]

(Parteistatistik 31.12.1934: 29 OG)

Altona (1923/1924),[4] Altona-Blankenese (1.12.1929), Altona-Bahrenfeld (vh 16.12.1931, [SHTZ]), Altona-Eidelstedt (1.3.1925, nicht mehr: 25.8.1928, vh 26.1.1932 [B1, B2; SHTZ]), Altona-Groß Flottbek/Othmarschen (05/1931), Altona-Klein Flottbek/Nienstedten (05/1931), Altona-Osdorf (nach 05/1931, vor 1932), Altona-Rissen (vh 3.1.1932), Altona-Sülldorf (vh 6.2.1932).

 

Landkreis Bordesholm[5]

(zum 1.10.1932 als eigenständiger Landkreis aufgelöst)

Arpsdorf (Stp 21.10.1931), Böhnhusen (mit Techelsdorf, vh 26.1.1932), Bönebüttel (vh 20.2.1931), Boostedt (21.1.1931), Braak (vh 24.5.1932), Brokenlande (vh 26.10.1932), Techelsdorf (mit Böhnhusen, vh 26.1.1932), Brügge (vh 11.12.1931), Dätgen (8.12.1931), Einfeld (21.10.1930), Felde (20.5.1931), Groß Buchwald (vh 6.3.1931), Großenaspe (vh 18.10.1932), Groß Flintbek (mit Voorde, 7.12.1931), Groß Harrie (nach 6.12.1931), Heikendorf (vh 4.4.1931), Klein Kummerfeld (21.10.1930), Kronshagen (23.2.1932), Melsdorf (23.2.1932), Mönkeberg (14.2.1930), Molfsee (vh 15.4.1931), Negenharrie (vh 11.12.1931), Ottendorf (27.10.1931), Padenstedt (vh 8.2.1932), Rumohr (mit Schierensee, 11.12.1931), Russee (vh 4.4.1931), Schierensee (mit Rumohr, 11.12.1931), Schmalstede (03/1931), Schönkirchen (vh 23.12.1931), Techelsdorf (mit Böhnhusen, vh 26.1.1932), Voorde (mit Groß Flintbek, 7.12.1931), Wasbek (vh 2.7.1931), Wittorf (vh 8.2.1932).

 

Landkreis Eckernförde[6]

(Parteistatistik 31.12.1934: 25 OG)

Ahlefeld (W 9.12.1931 [SHTZ]) Borby (1932 [SHTZ]), Eckernförde (25.8.1928 [B2, L1]), Fleckeby (Herbst 1930 [SHTZ]), Karby (vh 24.12.1931 [SHTZ]), Kosel (Stp 22.10.1929, Ende 1930 [L1, SHTZ]), Groß Königsförde (zu Lindau, 5.2.1932), Neudorf-Bornstein (vh 5.2.1932 [SHTZ]), Owschlag-Steinfieken (vor 4.9.1930 [SHTZ]), Schilksee (28.1.1931 [SHTZ]), Brekendorf (nach 4.9.1930? [SHTZ])

 

Landkreis Eiderstedt[7]

(Parteistatistik 31.12.1934: 7 OG, 4 Stp)

Garding (7.2.1929, [CS]), Koldenbüttel (27.11.1929 [B1, L2]), Oldenswort (11/1928, [CS, L2]), Hoyerswort (vh 22.10.1929 [L1]), Osterhever (vh 22.10.1929 [CS, L1]), St. Peter (vh 6.2.1929 [L1]), Tating (vh 6.2.1929 [L1]), Tetenbüll (6.2.1929, [SHTZ, L1, L2]; W vor 13.10.1931?[CS]),Tönning (25.8.1928 [L1], W Herbst 1930? [CS]), Uelvesbüll (06/1929 [CS, L1]), Witzwort (18.1.1929 [CS, SHTZ]).

 

Stadtkreis Flensburg[8]

(Parteistatistik 31.12.1934: 9 OG)

Flensburg (14.8.1925)

 

Landkreis Flensburg[9]

(Parteistatistik 31.12.1934: 33 OG, 1 Stp)

Ausacker (Stp., mit Husby, 1.6.1930 [L3]), Barderup (4.12.1931 [SHTZ]), Eggebek (1.3.1925, aufgelöst 1926/27?, [B1, B2], W 15.7.1928)[10], Gelting (Stp,vh 1.6.1930 [MS]), Glücksburg (vh 1.6.1930 [MS]), Gremmerup (Stp, 22.10.1929 [L1]), Großenwiehe (26.1.1931 [L3]), Haurup (22.3.1931 [L3]), Hörup (vh 6.1.1932 [SHTZ]), Hürup (2.11.1931, [L3]), Husby (Stp., mit Ausacker, 1.6.1930 [L3]), Janneby (26.1.1931 [L3]), Jörl (26.1.1931 [L3]), Langballig (22.10.1929 [L1]), Freienwill (zu Langballig, 22.11.1931 [L3]), Maasbüll (vor 1933),[11] Munkwolstrup (vh 18.2.1932 [SHTZ]), Neukirchen (mit Großquern 22.4.1931, eigenständig vor 23.2.1932? [SHTZ]), Oeversee (Stp 22.10.1929 [L1]), Quern (auch als Großquern, 26.1.1931 [L3]), Schafflund (26.1.1931 [L3]), Schwackendorf (26.1.1931 [L3]), Sörup (vh 11/1931 [MS]), Sollerup (mit Esperstoft / Kreis Schleswig, vh 26.1.1931, später eigenständig [L3]), Süderhackstedt (26.1.1931 [L3]), Tarup (22.3.1931 [L3]),Streichmühle (zu Terkelstoft, vh 26.1.1932 [KDo]), Unaften (zu Timmersiek, 22.3.1931 [L3]), Wanderup (22.3.1931 [L3]), Wippendorf (26.1.1931 [L3]).

 

Kreis Herzogtum Lauenburg[12]

(Parteistatistik 31.12.1934: 35 OG, 17 Stp)

Alt Mölln (mit Mölln, Alt-Mölln, Breitenfelde, Gretenberge, Brunsmark, Marienwohlde, 1.3.1930), Aumühle-Billenkamp (mit Aumühle, Friedrichsruh, Reinbek, Wohltorf, Wentorf, 1.3.1930), Basthorst (mit Möhnsen, Mühlenrade, Hamfelde, vh 22.12.1929 [SHTZ]), Breitenfelde (bis 12/1931 mit Mölln, Alt-Mölln, Gretenberge, Brunsmark, Marienwohlde; 31.12.1931), Brunsmark (mit Mölln, Alt-Mölln, Breitenfelde, Gretenberge, Marienwohlde, 1.3.1930), Buchholz (vh. 25.01.1930 [SHTZ]), Büchen (9.12.1930), Lanken (zu Elmenhorst, 31.12.1931), Hamfelde (mit Basthorst, Möhnsen, Mühlenrade, 1.3.1930), Hohenhorn (9.12.1930), Juliusburg (mit Lütau, Kruckow, Krützen, 1.3.1930), Kasseburg (mit Kuddewörde, Rothenbek, 1.3.1930), Kittlitz (mit Mustin, 9.2.1930), Koberg (31.12.1931 [SHTZ]), Köthel (14.12.1929? [SHTZ]), Krukow (mit Lütau, Juliusburg, Krüzen, 1.3.1930), Krüzen (mit Lütau, Kruckow, Juliusburg, 1.3.1930), Kuddewörde (mit Kasseburg, Rothenbek 1.3.1930), Kühsen (31.12.1931 [SHTZ]), Lassahn (10.6.1929), Lauenburg (25.8.1928 [B2]), Lütau (mit Krukow, Juliusburg, 1.3.1930), Möhnsen (mit Basthorst, Mühlenrade, Hamfelde, 1.3.1930), Mölln (3.8.1925? / 8.11.1925? [B1, SHTZ]), Mühlenrade (mit Basthorst, Möhnsen, Hamfelde, 1.3.1930), Mustin (mit Kittlitz, 9.2.1930), Ratzeburg (31.10.1925), Rothenbek (1.12.1929), Schwarzenbek (23.8.1930), Sterley (31.12.1931 [SHTZ]), Wentorf (Amtsbezirk Hohenhorn; mit Aumühle, Friedrichsruh, Reinbek, Wohltorf, 1.3.1930), Woltersdorf (31.12.1931 [SHTZ]). Ab 1937 zur Provinz Schleswig-Holstein, Kreis Lauenburg: Geesthacht (vh 11/1930).

 

Kreis Husum[13]

(Parteistatistik 31.12.1934: 40 OG, 6 Stp)

Bredstedt (06/1925, W v 28.5.1928, W 25.2.1929 [CS, B2, CS]), Dörpum (zu Bordelum, vh 21.8.1931), Drelsdorf (21.2.1930 [SHTZ, L2]), Horstedt (zu Hattstedt, 27.5.1929), Husum (1926, W 15.5.1928, 25.8.1928, W 29.7.1929[CS, B2]),Joldelund (4.6.1931), Langenhorn (03/1931), Mildstedt (Dorf, zu Mildstedt, 16.3.1931 [SHTZ]), Oldersbek (zu Mildstedt, 12/1928), Rantrum (zu Mildstedt, 09/10 1929), Nordstrand (1931), Ockholm (1932), Ostenfeld (Dorf, zu Ostenfeld, 11/1928), Winnert (zu Ostenfeld, 11/1928), Wittbek (zu Ostenfeld, 1.2.1929), Pellworm (18.10.1931), Schwabstedt (07/1928), Hollbüllhuus (zu Schwabstedt, 22.10.1929 [L2]), Ramstedt (zu Schwabstedt, 03/1932; Stp 1928), Süderhöft (25.1.1930 [L2]), Schwesing (03/1929), Ahrenviöl (zu Schwesing, 05/06 1929), Ohrstedt (zu Schwesing, 11/1928), Treia (zu Schwesing, 01/1929), Viöl (Dorf, zu Viöl, 10.3.1929), Behrendorf (zu Viöl, 20.7.1929), Haselund (zu Viöl, 05/1929), Löwenstedt (zu Viöl, vh 21.7.1929), Sollwitt (zu Viöl (14.6.1929). [In der Regel wurden Ortsgruppen in den einzelnen Dörfern der Amtsbezirke gegründet, so dass an dieser Stelle jeweils das übergeordnete Verwaltungsgebiet mit genannt worden ist].

 

Inselkreis Helgoland[14]

Helgoland (vh 28.04.1928)

 

Stadtkreis Kiel[15]

(Parteistatistik 31.12.1934: 23 OG)

Kiel (1.3.1925 / 17.3.1925 [B1])

Ortsgruppen ab 1.11.1931 (vorher: Bezirke): Kiel-Holtenau, -Nord, -Mitte, -Hasseldieksdamm, - Süd, -Hassee, -Ostufer.

 

Lübeck (ab 1937 zur Provinz Schleswig-Holstein)[16]

(Parteistatistik 31.12.1934:21 OG, 9 Stp)

Lübeck, Stadt (9.4.1925), Schlutup (zu Lübeck, 05/1926).

 

Stadtkreis Neumünster[17]

(Parteistatistik 31.12.1934: 5 OG)

Neumünster (6.11.1925)

 

Dithmarschen OG NSDAP 1929

Landkreis Norderdithmarschen[18]

(Parteistatistik 31.12.1934:26 OG, 3 Stp)

Büsum, Kirchdorf (9.2.1929 [SHTZ]), Dellstedt (25.8.1928 [B2]), Delve, Kirchdorf (Feb/Mrz 1929), Glüsing (2.8.1929 [SHTZ]), Heide (30.1.1926 [L4]), Hemme, Kirchdorf (25.8.1928 [B2]), Hennstedt, Kirchdorf (25.8.1928 [B2]), Hollingstedt (02/03 1929), Kleve (14.12.1931 [SHTZ]), Linden (02/03 1929), Lunden, Kirchort (09/1925), Neuenkirchen, Kirchdorf (22.10.1929, W 11/1931? [L1, SHTZ]), Pahlen / Pahlhude (22.10.1929 [L1]), Reinsbüttel (vh 30.12.1931 [SHTZ]), Schalkholz (22.10.1929, W 28.9.1931 [L1, SHTZ]), Schelrade (22.10.1929 [L1]), Schlichting, Kirchdorf (mit St. Annen, 12.2.1929, eigenständig 1.2.1930 [SHTZ]),[19] Schülp (25.8.1928 [B2]), St. Annen (12.2.1929),[20] Stelle-Wittenwurth (22.10.1929 [L1]), Süderheistedt (22.10.1929 [L1]), Tellingstedt (25.8.1928 [B2]), Tielenhemme (10.12.1931 [SHTZ]), Weddingstedt (25.8.1928 [B2]), Welmbüttel (25.8.1928 [B2]), Wesselburen, Stadt (Frühjahr/Sommer 1926), Wiemerstedt (28.1.1932 [SHTZ]), Wrohm (16.2.1929).

 

Landkreis Oldenburg i.H.

(Parteistatistik 31.12.1934: 20 OG, 5 Stp)

Alt Rathjensdorf (24.12.1931 [SHTZ]), Burg a.F. (14.11.1929),[21] Dahme (9.12.1931 [SHTZ]), Damlos (mit Lensahn, 25.8.1928 [B2]), Dänschendorf (vor 25.8.1934 [KDo]), Grömitz (7.4.1931 [L5]), Großenbrode (vh 12.12.1929 [SHTZ]), Grube (Stp, 22.10.1929 [L1]), Harmsdorf (24.12.1931 [SHTZ]), Heiligenhafen (22.10.1929 [L1]), Kellenhusen (vh 9.12.1931 [SHTZ]), Lensahn (mit Damlos, 25.8.1928 [B2]), Neukirchen (23.02.1930 [SHTZ]), Neustadt i.H. (28.2.1930 [L2]), Oldenburg i.H. (22.10.1929 [L1]), Testorf-Wangels (10.12.1931 [SHTZ]).

 

Oldenburgischer Landesteil Lübeck (ab 1937: Landkreis Eutin)[22]

(Parteistatistik 31.12.1934: 19 OG)

Eutin, Stadt (9.5.1925), Ahrensbök (1928? [KDo],vh 7.4.1931: mit Umland, d.h. Holstendorf, Barkhorst, Gnissau, Sarkwitz, Schwochel, Lebatz, Grebenhagen [L5]), Bosau (mit Hutzfeld, Bichel, Leinsfeld, Hassendorf, Majenfelde, Thürk, Brackrade, Löja, Kl. Neudorf, Wöbs; vh 7.4.19311931 [L5]), Gleschendorf (mit Wulfsdorf, Havekost, Schürsdorf, Klingenberg, Schulendorf; vh 7.4.1931 [L5]); Haffkrug (vh 3.12.1929 [SHTZ]), Malente (25.8.1928 [B2], W 3.12.1929? [SHTZ]), Malkwitz (zu Malente, mit Nüchel, Neukirchen, Sieversdorf, Benz; vh 7.4.1931 [L5]), Timmendorfer Strand (mit Groß- und Klein-Timmendorf, Hemmelsdorf, Pansdorf, Luschendorf, Gremmersdorf, Hoefen, Niendorf; vh 7.4.1931 [L5]), Ost Ratekau (12/1929? vh 7.4.1931[L5]), Bad Schwartau (mit Ratekau, Offendorf, Wilmsdorf, Seeretz, Groß& Klein Farin, Techau, Horstdorf, Rensefeld; 16.11.1929 (SHTZ); Süsel (9.2.1929 [SHTZ]), Stockelsdorf (mit Bokhorst, Gr. Steinrade, Mori, Fackenburg; vh 7.4.1931 [L5]), Nüchel (eigenständig ab 2.7./5.8.1931), Schürsdorf (eigenständig ab 2.7./5.8.1931), Scharbeutz (eigenständig ab 10/1931), Pansdorf (eigenständig ab 10/1931).

 

Pinneberg OG NSDAP 1930

Landkreis Pinneberg[23]

(Parteistatistik 31.12.1934: 43 OG, 7 Stp)

Appen (25.8.1928 [B2]), Aspern (zu Groß-Offenseth, Stp 21.2.1930 [SHTZ]), Barmstedt (12/1927), Bevern (7.3.1928 [B4]), Bilsen (22.10.1929 [L1]), Bokel (9.2.1932, vorher zu Hörnerkirchen), Bönningstedt (25.8.1928 [B2]), Brande-Hörnerkirchen (02/1930 [SHTZ]), Bullenkuhlen (vh 21.01.1932 [SHTZ]), Egenbüttel (Stp, 22.10.1929 [L1]), Ellerbek (Stp, 22.10.1929 [L1]), Ellerhoop (12/1930? vh 17.12.1931 [KDo, SHTZ]), Elmshorn (1.3.1925 / 16.5.1925 [B1, SHTZ]), Garstedt (28.2.1932 [KDo]), Halstenbek (Frühjahr 1928), Haselau (Stp, 22.10.1929 [L1]), Hohenhorst (zu Haselau, 08/1930 [SHTZ]), Haseldorf (22.10.1929 [L1]), Hasloh (22.10.1929 [L1]), Heede (17.8.1930 [SHTZ]), Heist (Stp, 22.10.1929 [L1]), Hemdingen (25.8.1928 [B2]), Hetlingen (10/1931 [SHTZ]), Holm (26.11.1931 [SHTZ]), Klein-Nordende (22.10.1929 [L1]), Kurzenmoor (mit Seestermühe, 27.3.1928 [B4]), Langeln (22.10.1929 [L1]), Lokstedt (22.10.1929 [L1]), Schnelsen (3.8.1925 [B5]),[24] Lutzhorn (04/1928?, 25.8.1928,W 17.12.1931 [B2, SHTZ]), Neuendeich (27.2.1931), Pinneberg (3.3.1927 [B3]), Prisdorf (25.8.1928 [B2]), Quickborn (22.10.1929? [L1]), Schenefeld (27.3.1928 [B4]), Seestermühe (mit Kurzenmoor, 27.3.1928 [B4]), Tangstedt (Stp, 22.10.1929 [L1]), Tornesch (1930?, vh 13.2.1931), Ahrenlohe (zu Tornesch, 27.1.1932), Uetersen (22.10.1929 [L1]), Wedel (1928?, 1930?, 05/1931),[25] Winzeldorf (25.8.1928?; mit Bönningstedt 5.10.1930 [B2]).

 

Landkreis Plön[26]

(Parteistatistik 31.12.1934: 43 OG, 3 Stp)

Belau (9.12.1931 [SHTZ]), Kaköhl (9.12.1931 [SHTZ]), Kalübbe (9.12.1931 [SHTZ]), Laboe (v 10.12.1931 [SHTZ]), Lütjenburg (vh 9.12.1931 [SHTZ]), Nessendorf (20.12.1931 [SHTZ]), Nettelsee (Stp? 6.2.1930 [SHTZ]), Plön (v 4.6.1930 [L2]), Preetz (28.1.1930 [SHTZ]), Rastorf (vh 5.1.1932 [SHTZ]), Ruhwinkel (nach 9.12.1931? [SHTZ]), Stolpe (26.7.1929, W v 20.2.1930 [SHTZ]), Wankendorf (vh 23.2.1932 [SHTZ]).

 

Rendsburg OG NSDAP 1929 

Landkreis Rendsburg

(Parteistatistik 31.12.1934: 53 OG, 6 Stp)

Agethorst ( (02/1929 [SHTZ]), Alt-Duvenstedt (vh 3.11.1929 [SHTZ]), Bargfeld (2.12.1930? [SHTZ]), Beldorf (25.08.1929 [B2]), Benndorf-Oersdorf (25.08.1928 [B2]), Beringstedt (25.8.1928 [B2]), Besdorf (22.10.1929 [L1]), Bokel (vh 30.12.1931 [SHTZ]), Brammer (14.2.1932 [SHTZ]), Breiholz (07/1928? / 22.10.1929 [KDo, L1]), Büdelsdorf (zur OG Rendsburg 05/1932),[27] Grauel (5.2.1930 [SHTZ]), Gribbohm (25.8.1928 [B2]), Groß Vollstedt (14.2.1932 [SHTZ]), Haale (vh 5.2.1932 [SHTZ]), Hadermarschen (1.3.1928 [KDS, SHTZ]), Hamdorf (7.3.1931 [SHTZ]), Hohenwestedt (11/1925? / 3.3.1927 [KDo, B3]), Hohn (vh 20.12.1931 [SHTZ]), Holsteniendorf (25.8.1928 [B2]), Innien (vh 11.1.1930 [SHTZ]), Jevenstedt (Stp?, 25.8.1928 [B2]), Lohe-Föhrde (20.12.1931 [SHTZ]), Lütjenwestedt (11.2.1931 [SHTZ]), Nindorf (1928? [KDS]), Nortorf (nach 4.9.1930 {SHTZ]), Nutteln (25.8.1928 [B2]), Ohe (20.12.1931 [SHTZ]), Ohrsee (25.8.1928 [B2]), Oldenbüttel (1.12.1929 [L2]), Osterstedt (25.8.1928 [B2]), Prinzenmoor (22.10.1929 [L1]), Puls (25.8.1928 [B2]), Rendsburg (Herbst 1925),[28] Schenefeld (22.10.1929 [L1]), Schülp bei Nortorf (14.2.1932 [SHTZ]), Seefeld (22.10.1929 [L1]), Thaden (25.8.1928 [B2]), Timmaspe (14.2.1932 [SHTZ]), Todenbüttel (nur Stp?, 25.8.1928 [B2]), Vaale (25.8.1928 [B2]), Wacken (25.8.1928 [B2]), Wapelfeld (30.10.1929 [SHTZ]).

 

Landkreis Schleswig[29]

(Parteistatistik 31.12.1934: 44 OG, 16 Stp)

Bargen (1.8.1930 [L2]), Berend (9.11.1929 [SHTZ]), Bergenhusen (1.5.1929 [L2]), Böel (1.8.1930 [L2]), Böelschuby (1.8.1930 [L2]), Böklung (1.8.1930 [L2]), Borgwedel (1.8.1930 [L2]), Börm (nach 20.11.1929? [SHTZ]), Brekling (1.8.1930 [L2]), Brodersby (1.5.1929 [L2]), Buschau (1.8.1930 [L2]), Busdorf (1.5.1929 [L2]), Dammholm (Stp, 1.8.1930 [L2]), Dörpstedt (1.12.1929 [L2]), Drage (mit Seeth, 1927/1928),[30] Ellingestedt (1.12.1929 [L2]), Erfde (25.8.1928 [B2]), Esmark (1.8.1930 [L2]), Esperstoft (1.12.1929 [L2]), Fahrdorf (1.12.1929 [L2]), Faulück (1.12.1929 [L2]), Friedrichstadt (2.2.1928 / W 2.12.1928),[31] Füsing (1.5.1929 [L2]), Geel (1.8.1930 [L2]), Gettorf (1930? [KDS]), Goltoft (1.8.1930 [L2]), Groß Dannewerk (Stp, 1.8.1930 [L2]), Groß Rheide (1.12.1929 [L2]), Grumby (1.8.1930 [L2]), Twedt (zu Grumby, 1.5.1929 [L2]), Havetoft (21.2.1930 [L2]), Havetoftloit (1.8.1930 [L2]), Hollingstedt (25.11.1928),[32] Hostrup (Stp, 1.8.1930 [L2]), Idstedt (Stp, 1.8.1930 [L2]), Jagel (1.8.1930 [L2]), Jübek (1.8.1930 [L2]), Kappeln (25.8.1928 [B2]), Kius (1.8.1930 [L2]), Klappholz (1.12.1929 [L2]), Klein Bennebek (1.12.1929 [L2]), Kropp (1.5.1929 [L2]), Langstedt (18.3.1931 [SHTZ]), Lürschau (Stp, 1.8.1930 [L2]), Moldenit (1.5.1929 [L2]), Moorkirchwesterholz (9.2.1930 [SHTZ]), Neuberend (Stp, 1.8.1930 [L2]), Niederselk (Stp, 1.8.1930 [L2]), Norderstapel (1.12.1929 [L2]), Nübel (1.5.1929 [L2]), Obdrup (Stp, 1.8.1930 [L2]), Oberselk (Stp, 1.8.1930 [L2]), Rabenkirchen (1.8.1930 [L2]), Rehberg (Stp, 1.8.1930 [L2]), Rüde (1.8.1930 [L2]), St. Jürgen (Stp, 1.8.1930 v), Satrup (1.8.1930 [L2]), Schaalby (1.12.1929 [L2]), Schleswig (1.3.1925 / mit Tolk W 06/1927? [B1, KDo]),[33] Schnarup (1.8.1930 [L2]), Scholderup (1.8.1930 [L2]), Schuby (1.5.1929 [L2]), Seeth (mit Drage, 1927/1928), Silberstedt (25.8.1928 [B1]), Steinfeld (Stp. 1.8.1930 [L2]), Stexwig (Stp, 1.8.1930 [L2]), Stolk (Stp, 1.8.1930 [L2]), Süderbrarup (1.12.1929 [L2]), Süderstapel (Stp, 1.8.1930 [L2]), Taarstedt (1.8.1930 [L2]), Tetenhusen (vh 18.2.1932 [SHTZ]), Thumby (Stp, 1.8.1930 [L2]), Tielen (Stp, 3.11.1929? [SHTZ]), Tolk (3.8.1925 [B5]), Tolkschuby (1.8.1930 [L2]), Torsballig (Stp, 1.8.1930 [L2]), Treia (1.5.1929 [L2]), Ulsby (Stp, 1.8.1930 [L2]), Wester Akeby (1.8.1930 [L2]), Wohlde (1.12.1929 [L2]).

 

Landkreis Segeberg[34]

(Parteistatistik 31.12.1934: 52 OG, 12 Stp)

Alveslohe (10/1929 [SHTZ]), Armstedt (1926? / W 1.12.1929 [KDS, L2]), Bad Bramstedt (26.11.1929 [L2]), Bad Segeberg (25.8.1928 / W 27.8.1929 [B1, L2]),[35] Bimöhlen (11/1931 [SHTZ]), Bornhöved (mit Gönnebek, 28.2.1930 [L2]), Ellerau (Ende 1932 [ST]), Fahrenkrug (08 / 1931 [SHTZ]), Gönnebek (Stp. 6.2.1930 [SHTZ]), Henstedt (nach 02/1930 [ST]), Hitzhusen (11/1931 [SHTZ]), Kaltenkirchen (25.8.1928 / W 11/12 1930 [B2, ST]), Kattendorf (Stp. 26.5.1930 [L2]), Kisdorf (Ende 1932? [GH]), Kisdorferwohld (Ende 1932? [GH]), Leezen (11/12 1930 [ST]), Lentföhrden (26.5.1930 [L2]), Mönkloh (11.5.1932 [KDo]), Nützen (11/1931 [SHTZ]), Öring (vh 15.5.1929 [SHTZ]), Örsdorf (Stp, 26.5.1930 [L2]), Pronstorf (vh 6.1.1932 [SHTZ]), Schmalensee (Stp, 6.2.1930 [SHTZ]), Schmalfeld (Ende 1932? [GH]), Sievershütten (vh 9.1.1932 [SHTZ]), Struvenhütten (28.2.1930 [L2]), Stuvenborn (1926? [KDS]), Todesfelde (nach 02/1930 [ST]), Ulzburg (26.11.1930 [GH]), Wakendorf bei Oldesloe (20.1.1930 [SHTZ]), Weddelbrook (W 26.5.1930 [L2]), Winsen (1926? / vh Ende 1932 [KDS, GH).

 

Kreis Steinburg[36]

(Parteistatistik 31.12.1934: 50 OG, 12 Stp)

Aebtissinwisch (1.3.1930 [L2]), Bahrenfleth (21.11.1931 [KDo]), Neuenkirchen (zu Bahrenfleth, 9.2.1932? [SHTZ]), Beidenfleth (25.8.1928 [B2]), Blomesche Wildnis (1.1.1934? [KDo]), Borsfleth (1.9.1933? [KDo]), Brokdorf (1928, W nach 8.1.1930? [KDS, SHTZ]), Brokstedt (1.12.1929 [L2]), Büttel (vh 10.1.1932 [SHTZ]), Dägeling (4.12.1931 [KDo]), Ecklack (Stp 22.10.1929 [L2]), Edendorf (vh 9.12.1931 [SHTZ]), Fitzbek (v 3.12.1927 (KDS]), Glückstadt (25.8.1928, W 6.10.1929 [B2, KDo]), Groß Kollmar (mit Klein Kollmar, 27.3.1928 [B4]), Heiligenstedten (25.8.1928 [B2]), Hennstedt (vh 2.10.1929 [L2]), Herzhorn (Frühjahr 1928 [KDS]), Hohenaspe (mit Kaaks, 27.3.1928 [B4]), Hohenfelde (10.1.1931 [KDo]), Horst (25.8.1928 [B2]), Huje (25.8.1928 [B2]), Itzehoe (1.3.1925 [B1]), Kaaks (mit Hohenaspe, 27.3.1928 [B4]), Kellinghusen (25.8.1928 [B2]), Kiebitzreihe (mit Sommerland, 1929/30), Klein Kollmar (mit Groß Kollmar, 27.3.1928 [B4]; 1929: Kollmar-Langenhals), Krempe (11.4.1929 [KDo]), Kremperheide (11/1931 [KDo]), Krummendiek (1928?, 22.10.1929 [KDS, L1]), Kudensee (vh 13.12.1931 [SHTZ]), Lägerdorf (01/1931 [SHTZ]), Lockstedt (vor 08/1929, ab 12/1929 zu Kellinghusen), Lockstedter Lager (3.3.1927 [B3]), Looft (2.6.1929 [SHTZ]), Mühlenbarbek (zu Lockstedt, vor 08/1929), Neuenbrook (1928? / 20.2.1929 [KDS, SHTZ]), Neuendorf bei Wilster (1928, W nach 8.1.1930 [KDS, SHTZ]), Oeschebüttel (vor 08/1929), Oldendorf (27.3.1928 [B4]), Ottenbüttel (vor 27.7.1931 [SHTZ]), Peissen (25.8.1928 [B2]), Poyenberg (26.10.1929 [SHTZ]), Quarnstedt (vor 08/1929), Reher (vor 08/1929), Rensing (mit Rosdorf, vor 08/1929), Rosdorf (mit Rensing, vor 08/1929), Sommerland-Siethwende (25.8.1928 [B2]), Westermoor (1.12.1929 [L2]), Wewelsfleth (8.1.1930 [SHTZ]), Wilster (1.3.1925 / W 17.2.1928 [B1, KDo]).

 

Kreis Stormarn[37]

(Parteistatistik 31.12.1934: 40 OG, 20 Stp)

Ahrensburg (1.3.1925 [B1], W 4.2.1927),[38] Bad Oldesloe (25.8.1928 [B2]), Bargteheide (25.8.1928 [B2]), Barsbüttel (25.8.1928 [B2]), Bergstedt (25.8.1928 [B2]), Grönwohld (vh 16.11.1929 [SHTZ]), Großensee (1.3.1930 [L2]), Hoisdorf (02/1930), Köthel (vh 14.12.1929 [SHTZ]), Lohbrügge (1.3.1930 [L2]), Oetjendorf (Stp, 16.4.1930 [SHTZ]), Rahlstedt (Frühjahr 1931),[39] Rausdorf (vh 14.12.1929 [SHTZ]), Reinbek (15.8.1929 [L2]), Reinfeld (1927? 25.8.1928 [KDS, B2]), Rohlshagen (12/1931 [SHTZ]), Rümpel (12/1931 [SHTZ]), Sasel (22.10.1929 [L1]), Schulenburg (12/1931 [SHTZ]), Siek (22.10.1929 [L1]), Stapelfeld (22.10.1929 [L1]), Tralau-Vinzier (12/1931 [SHTZ]), Trittau (1.2.1927? 24.9.1927, 25.8.1928),[40] Witzhave (vh 14.12.1929 [SHTZ]).

 

Dithmarschen OG NSDAP 1929
 

Landkreis Süderdithmarschen[41]

(Parteistatistik 31.12.1934: 36 OG, 9 Stp)

Albersdorf, Kirchdorf (Frühjahr/Sommer 1926), Arkebek (28.5.1928 [B2]), Averlak (01/1931 [SHTZ]), Bargenstedt (27.3.1928 [B4]), Barlt, Kirchdorf (27.3.1928 [B4]), Brickeln (mit Quickborn i.D., 27.3.1928 [B4]), Bunsoh (1.12.1929 [L2]), Burg i.D., Kirchdorf (25.8.1928 [B2]), Eddelak, Kirchspiel-Landgemeinde (29.1.1930 [SHTZ])[42], Eesch (22.10.1929 [L1]), Eggstedt (25.8.1928 [B2]), Epenwöhrden (10.11.1931 [SHTZ]), Farnewinkel (25.08.1928 [B2]), Fiel (vh 1.12.1929 [L2]), Frestedt (25.8.1928, W 7.3.1929? [B2]), Friedrichskoog i.D. (12.11.1930 [SHTZ]), Großenrade (27.3.1928 [B4]), Gudendorf (11.11.1931 [SHTZ]), Hemmingstedt, Kirchsdorf (vh 03/1929 [SHTZ]), Immenstedt (1.12.1930 [L1]), Krumstedt (27.3.1928 [B4]), Kuden (10.11.1926), Marne, Stadt (27.3.1928 [B4]), Meldorf, Stadt (2.11.1926), Norder-Meldorf, Kirchspiel-Landgemeinde (vh 22.10.1929 [L1]), Nordhastedt, Kirchdorf (07/1926), Odderade (4.2.1929), Offenbüttel (25.8.1928 [B2]), Osterade (22.10.1929 [L1]), Quickborn i. D. (mit Brickeln, 27.3.1928 [B4]), Röst (26.2.1929), Sarzbüttel (17.2.1929), Schaffstedt (25.8.1928 [B2]), St. Michaelisdonn (26.11.1926), Süderhastedt, Kirchdorf (nach 10.11.1926), Tensbüttel (25.08.1928 [B2]), Thalingburen (1.12.1929 [L2]), Volsemenhusen (vh 8.1.1932 [SHTZ]), Westerbüttel (1.12.1929 [L2]), Windbergen (25.8.1928 [B2]), Wöhrden, Kirchdorf (vor 30.6.1929).[43]

 

Landkreis Südtondern[44]

(Parteistatistik 31.12.1934: 24 OG)

Achtrup (Stp, 22.10.1929 [L1]), Insel Amrum (Nebel, Norddorf, Wittdün, 09/1931); Emmelsbüll (vh 7.3.1931), Fahretoft (10.10.1931 [SHTZ]), Keitum (vh 3.2.1932 [SHTZ]), Klixbüll-Bosbüll (16.7.1931 [SHTZ]), Ladelund (vor 1933), Leck (10/11 1930), Lindholm (vh 31.1.1932 [SHTZ]), Medelby (vor 1933), Neukirchen (12/1930), Nieblum (Stp, 03/1931), Niebüll (25.8.1928 [B2], W 05/1930), Oldsum-Klintum (14.11.1931 [SHTZ]), Sande (vor 1933), Schnatebüll (Oster und Wester Schnatebüll?, vh 13.2.1932 [SHTZ]), Soholm (05/1929 [SHTZ]), Sprakebüll (vor 1933), Stadum (28.2.1930 [L2]), Stedesand (vor 18.3.1930 [SHTZ]), Süderlügum (17.6.1929 [SHTZ]), Tinnum (mit Keitum und Keitum-Munkmarsch, 08/1933 [KDo]), Wenningstedt (3.2.1932? [SHTZ]), Westerland auf Sylt (3.10.1930), Wyk auf Föhr (25.8.1928 [B2], W 10.9.1930).

 

Stadtkreis Wandsbek[45]

(Parteistatistik 31.12.1934: 13 OG)

Wandsbek (1.3.1925 [B1])

 

Endnoten

[1] BAB NS 51 / 212, Ortsgruppenverzeichnis vom 25.8.1928; - LAS 301 / 4457, Aufstellung der Ortsgruppen und Mitglieder der NSDAP Gau Schleswig-Holstein vom 22.10.1929; - Parteistatistik. Band 3, Gliederungen und angeschlossene Verbände, S. 237f, S. 221f. Abgedruckt in: Sebastian Lehmann, „...Schleswig-Holstein stammverwandt, lebe wohl Friedrich Hildebrandt...“ Die NSDAP in Lübeck. In: Demokratische Geschichte 18, Malente 2007, S. 132-135.

[2] Gemeindelexikon für den Freistaat Preußen. Band IX: Provinz Schleswig-Holstein, Berlin 1930.

[3] Zur Ortsgruppengründung von Altona: Rudolf Rietzler, Kampf in der Nordmark, S. 203. - Zur Ortsgruppe: Anthony McElligott, „Wir stehen hier nicht als Gäste...“ Nazis, Herrschaft und Bevölkerung in Altona von Weimar bis 1937. In: Stadtteilarchiv Ottensen (Hrsg.), „Ohne uns hätten sie das gar nicht machen können“. Nazi-Zeit und Nachkrieg in Altona und Ottensen. Hamburg 1985, S. 20-24. Zu den später eingemeindeten Gebieten: Jan Kurz, „Nichts für uns, alles für Deutschland“. Das konservative Milieu in Blankenese und der Aufstieg der NSDAP. In: Förderkreis Historisches Blankenese (Hg.), Blankenese in der Weimarer Republik. Kulturelle Entfaltung - Wirtschaftliche Not - Politische Radikalisierung. Hamburg 2019, S. 226.

[4] Die Großstadt Altona umfasste bis 1927 die Stadtteile Altstadt, Ottensen, Bahrenfeld, Othmarschen und Övelgönne. Im Zuge von Eingemeindungen kamen 1927 die ehemaligen Landgemeinden Blankenese, Klein- und Groß Flottbek, Langenfelde, Lurup, Nienstedten, Osdorf, Rissen, Sülldorf und Stellingen hinzu.

[5] Kischewski, Der Aufstieg der NSDAP in der Stadt Neumünster und im Landkreis Bordesholm, S. 356, S. 357,S. 359. Quellen dort: Zeitungsmeldungen und Berichte des Landrats in LAS 301 / 4556.

[6] Für den Landkreis Eckernförde fehlt eine größere Arbeit, die sich der Kreisgeschichte in der Weimarer Republik widmet. Eine Auswertung der Akten zum Kreisgebiet (LAS 320 Eckernförde) steht meines Wissens noch aus.

[7] CS = Sörensen, Politische Entwicklung und Aufstieg der NSDAP in den Kreisen Husum und Eiderstedt 1918-1933, S. 275, 277, 300, 302, 323.

[8] Heinacher, Der Aufstieg der NSDAP im Stadt- und Landkreis Flensburg, S. 199. - Formal wurde Flensburg bei der Gaugründung am 1.3.1925 schon als Ortsgruppe benannt, doch waren es tatsächlich Vertreter des Völkisch-Sozialen Blocks, die zur Versammlung erschienen waren und die sich dann erst am 14.8.1925 als NSDAP neu konstituierten. Vgl. zum Verlauf, ders., S. 180-199.

[9] LAS 302.6. Nr.1344 - Schartl, Die Landschaft Angeln und der Nationalsozialismus. In: Grenzfriedenshefte 1/2018, S. 64.

[10] Zur Wiedergründung siehe Heinacher, Der Aufstieg der NSDAP im Stadt- und Landkreis Flensburg, Band 2, S. 61, FN. 156.

[11] Koops, Südtondern in der Zeit der Weimarer Republik, S. 350.

[12] Wenn nicht anders angegeben: LAS 301 / 4555, LAS 309 / 22998; Zimmermann, Das Aufkommen der NSDAP im Kreis Herzogtum Lauenburg. In: Lauenburgische Heimat, Heft 160 (März 2002), S. 14, S. 20-22.

[13] CS = Sörensen, Politische Entwicklung und Aufstieg der NSDAP in den Kreisen Husum und Eiderstedt 1918-1933, S. 43, 271, 272, 286, 294, 305, 309, 325, 381, 383, 384, 385. - Die NSDAP gründete in der Regel nicht in den Amtsbezirken sondern auf Ebene der einzelnen Dörfer ihre Ortsgruppen.

[14] Eckhard Wallmann, Eine Kolonie wird deutsch. Helgoland zwischen den Weltkriegen. Bredstedt 2016, S. 48.

[15] Zur Kieler NSDAP siehe Annelene Steffens, Die Entwicklung der Kieler NSDAP im Spiegel der Tagespresse 1929-1933. Organisation, Propaganda und Wahlerfolge. Kiel 1974, S. 24-30. (Wissenschaftliche Hausarbeit).

[16] Lübeck bildete als Reichsstadt mit Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz einen eigenständigen Gau der NSDAP. Vgl. zur dortigen Entwicklung: Beate Behrens, Mit Hitler zur Macht. Aufstieg des Nationalsozialismus in Mecklenburg und Lübeck 1922-1933. Rostock 1998, S. 43-49. - Zur Einordnung der NSDAP in die Lübecker Stadtgeschichte: Julian Freche, Milieus in Lübeck während der Weimarer Republik (1919-1933). Kiel / Hamburg 2018. - Lehmann, Die NSDAP in Lübeck. In: DG 18 (2007), S.131-149.

[17] Kischewski, Der Aufstieg der NSDAP in der Stadt Neumünster, S. 231-234.

[18] Rietzler, Kampf in der Nordmark, S. 406-410. - Uwe Karstens, Die Ausbreitung des Nationalsozialismus in Dithmarschen 1925-1930, Kiel 1984, S. 97, S. 100, S. 106-107.

In Norderdithmarschen gab es zwei Städte und 15 Landgemeinden, darunter 10 Kirchspiel-Landgemeinden. Insgesamt gab es fast 80 Gemeinden und Dörfer. Die NSDAP gründete in der Regel auf Ebene der Dörfer ihre Ortsgruppen.

[19] Gegründet als gemeinsame OG mit St. Annen, SHTZ 12.2.1930. Erstnennung in LAS 301/4557, 1.12.1929.

[20] Laut Gemeindelexikon bestand St. Annen aus St. Annen Damm, St. Annen Neufeld, St. Annen Osterfeld. Für die Ortsgruppengründung ist hier keine Differenzierung zu finden.

[21] Hans-Christian Schramm, Das Aufkommen des Nationalsozialismus auf Fehmarn und die „Pfingstunruhen“ 1931. (Quelle dort: Fehmarner Tageblatt vom 15.11.1929). In: AKENS-Info 11, Kiel 9187, S. 5.

[22] Wenn nicht anders angegeben: Stokes, Kleinstadt und Nationalsozialismus, S. 94, S. 94 (FN 4), S. 150, S. 173, s. 183, S. 202, S. 206. (Darin: Details zu den Ortsgruppen im Landesteil Lübeck).

[23] Frank Will, Rechts-zwo-drei. Nationalsozialismus im Kreis Pinneberg, Pinneberg 1993, S. 65-78.
Vgl. auch die Einträge in: https://www.spurensuche-kreis-pinneberg.de

[24] ab 1.7.1927 Eingemeindung von Niendorf und Schnelsen nach Lokstedt zu Groß Lokstedt / Lokstedt.

[25] In der Dohnke-Liste wird unter Berufung auf Krebs, S. 56 von 1928 gesprochen, wobei Dohnke im Atlas Wedel nicht abdruckt, was gegen 1928 spricht. Will, Rechts-zwo-drei, S. 76 nennt ohne Quelle das Jahr 1930, während Jan Kurz, „Nichts für uns, alles für Deutschland“, S. 226 die Gründung unter Bezug auf die Darstellung der Blankeneser Ortsgruppe in den Norddeutschen Nachrichten vom 6.2.1932 auf Mai 1931 datiert.

[26] Für den Landkreis Plön fehlt eine größere Arbeit, die sich der Kreisgeschichte in der Weimarer Republik widmet. Eine Auswertung der Akten zum Kreisgebiet (LAS 320 Plön) steht meines Wissens noch aus.

[27] Rolf Schwarz, in: Kurt Hamer / Karl-Werner Schnuck / Rolf Schwarz (Hg.), Vergessen und verdrängt. Eine andere Heimatgeschichte. Arbeiterbewegung und Nationalsozialismus in den Kreisen Rendsburg und Eckernförde. Eckernförde 1984, S. 77.

[28] Schwarz, in: Vergessen und verdrängt, S. 74.

[29] Die beiden wichtigsten Arbeiten zum Landkreis Schleswig und der NSDAP stammen von Matthias Schartl, der dort auch auf die vielen Veränderungen wie Wiedergründungen von Ortsgruppen hinweist. Schartl, Eine Clique „Alter Kämpfer“, in: DG 15, S. 161-222. - Ders., Die Landschaft Angeln und der Nationalsozialismus. In: Grenzfriedenshefte 1/2018, Flensburg 2018, S. 55-82. - Weitere Hinweise finden sich bei Sörensen, s.u.

[30] Sörensen, Politische Entwicklung und Aufstieg der NSDAP in den Kreisen Husum und Eiderstedt, S. 276. - In LAS 309 / 22998 findet sich diese Ortsgruppe erst ab dem 1.8.1930 nachgewiesen.

[31] Sörensen, Politische Entwicklung und Aufstieg der NSDAP in den Kreisen Husum und Eiderstedt, S. 278.

[32] Sörensen, Politische Entwicklung und Aufstieg der NSDAP in den Kreisen Husum und Eiderstedt, S. 276 (Quelle dort: LAS 301 / 4555).

[33] Dagegen spricht die Meldung „In Schleswig wurde die Ortsgruppe neu gegründet.“, Völkischem Beobachter 15.3.1927, S. 3, „Gau Schleswig-Holstein“.

[34] ST = Sylvia Tensfeld, Die politische Entwicklung im Kreis Segeberg 1928-1933. Kiel 1985 (Wiss. Hausarbeit, Lehramt Gymnasium), S. 79f. S. 88f. (In der Regel nach LAS 309 / 22998, 301 / 4691, 320 Nr. 285 sowie in Ausnahmen auch den Berichten des Segeberger Kreis- und Tageblatts). - GH = Gerhard Hoch, Das Scheitern der Demokratie im ländlichen Raum. Das Beispiel der Region Kaltenkirchen/Henstedt-Ulzburg 1870-1933, Kiel 1988, S. 227, S. 228. - Sebastian Lehmann, „... mit Stiehr von 21.00 bis 3.00 Uhr morgens Plakate geklebt“ Das Werden eines „Straßenterroristen“ im Spiegel der retrospektiven Tagebuchaufzeichnungen von Otto Gubitz, Bad Segeberg. In: DG 20, Malente 2009, S. 152-155. -

[35] Die Wiedergründung wird auch in LAS 309/22998, Meldung des Landrats vom 26.11.1929, bestätigt.

[36] Für den Zeitraum 1928/1929/1930: Reimer Möller, Eine Küstenregion im politisch-sozialen Umbruch (1860-1933). Die Folgen der Industrialisierung im Landkreis Steinburg (Elbe). Hamburg 2007, S. 449-451.

[37]Einige wenige Hinweise finden sich in: Hans-Jürgen Perrey, Stormarns preußische Jahre. Die Geschichte des Kreises von 1867 bis 1946/47. Neumünster 1993, S. 283-286.

[38] 10 Jahre Ortsgruppe Ahrensburg der NSDAP. 1927-1937. Ahrensburg 1937.

[39] In Alt-Rahlstedt gab es am 25.8.1928 zumindest ein Einzelmitglied (BAB NS 51 / 212).

[40] Es gibt sehr unterschiedliche Angaben, zum einen in der Jubiläumsausgabe der SHTZ (1.2.1927), der Publikation „10 Jahre Ortsgruppe Ahrensburg“, S. 19 (24.9.1927) und eine Bestätigung im Verzeichnis vom 25.8.1928.

[41] Rietzler, Kampf in der Nordmark, S. 406-410 - Uwe Karstens, Die Ausbreitung des Nationalsozialismus in Dithmarschen 1925-1930, Kiel 1984, S. 100, S. 106-107. - Hans Beeck, Meine politischen Erinnerungen, o.O., o.J.

[42] Süderdithmarschen bestand aus zwei Städten und 19 Landgemeinden. Von letzteren waren 13 Kirchspiellandgemeinden mit einer Vielzahl größerer und kleinerer Dorfschaften. In der Regel gründete die NSDAP auf Ebene der Dörfer ihre Ortsgruppen. Dies führt zur Erhöhung der Vergleichsziffer für Süderdithmarschen von 21 auf 100 Gemeinden, Dörfern und Kögen.

[43] Am 1.12.1929 zusammen mit zusammen mit Walle, Wackenhusen, Neuenwisch, Neuenkrug, Hochwöhrden, Großbüttel, Christianskoog (LAS 309 / 22998).

[44] Wilhelm Koops, Südtondern in der Zeit der Weimarer Republik. Ein Landkreis zwischen Obrigkeitsstaat und Diktatur. Neumünster 1993, S. 270-293, S. 344, S. 350. - Vgl. auch Thomas Steensen, Geschichte Nordfrieslands von 1918 bis in die Gegenwart. Bredstedt 2006, S. 57-59.

[45] Eine einschlägige Monografie steht noch aus. Zur NSDAP siehe: Ulrike Hoppe, 1918 bis 1933. Wandsbek in den Jahren der Weimarer Republik, S. 21-25. (StaHH 731-1, Handschriftensammlung 1800).

 

Verfasser dieses Beitrages:
Frank Omland,
Hamburg, 20.11.2020

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