ISHZ - Beihefte

Die thematischen Sonderveröffentlichungen des AKENS erscheinen in unregelmäßigen Abständen als ISHZ-Beihefte. In der Regel im Rahmen von Veranstaltungen des AKENS e.V. oder als umfangreichere Ergänzungen zu redaktionell gekürzten Versionen von Aufsätzen aus der ISHZ. Hinzu kommen noch Online-Veröffentlichungen, die als PDF hier auf der Website zur Verfügung gestellt werden.

 

   

Beiheft 1 (2003, aktualisierte und ergänzte Neuauflage 2011)

Gedenkort "Arbeitserziehungslager Nordmark". Materialien, Fotos und Dokumente zu einer Haftstätte der schleswig-holsteinischen Gestapo in Kiel 1944-1945. Herausgegeben vom AKENS e.V. Redaktion: Frank Omland. (116 Seiten, DIN A5-Format). Auflage: 1.000 / 1.500 Exemplare.

Anlässlich der Errichtung des Gedenkortes am Kieler Russee im Januar / Mai 2003 publizierte der AKENS e.V. eine Dokumentation zum so genannten "KZ am Russee" in Kiel.Das Beiheft war längere Zeit vergriffen und wurde deshalb 2010 in einer überarbeiteten und erweiterten Ausgabe neu aufgelegt. Es ist für 5 Euro plus 1,50 Euro Versandkostenpauschale unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erhältlich.

Beiheft 1: Gedenkort "AEL Nordmark"Beiheft 1: Gedenkort "AEL Nordmark"
   
Beiheft 2 (2006)

Frank Omland: "Auf Deine Stimme kommt es an!" Die Reichstagswahl und Volksabstimmung am 12. November 1933 in Altona. Hamburg 2006. (56 Seiten, DIN A5-Format). Auflage: 100 Exemplare.

Anlässlich der Vortragsreihe "Vor 70 Jahren - Nationalsozialismus in der Region"  im Jahr 2003 veröffentlichte der AKENS e.V. das Beiheft 2, dessen Text in leicht veränderter Form auch in der Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte (ZHG), Band 94 (2008) erschienen ist. Ein zweiter Vortrag der Reihe ist 2008 im Rahmen der ISHZ 50 veröffentlicht worden (Thomas Pusch: Die Goldberg-Affäre. Zur Verfolgung der KPD in Schleswig-Holstein bis 1935). Vom Beiheft 2 sind lediglich noch Restexemplare vorrätig.

Beiheft 2: Frank Omland: "Auf Deine Stimme kommt es an!"Beiheft 2: Frank Omland: "Auf Deine Stimme kommt es an!"
   
Beiheft 3 (2007)

Frank Omland: "Jeder Deutsche sagt morgen: Ja!" Neumünster und die erste Reichstagswahl und Volksabstimmung im Nationalsozialismus am 12. November 1933. Hamburg 2007. (52 Seiten, DIN A5 Format). Auflage: 100 Exemplare.

Das Beiheft 3 entstand ebenfalls im Rahmen der Vortragsreihe "Vor 70 Jahren - Nationalsozialismus in der Region". Vom Beiheft 3 sind lediglich noch Restexemplare vorrätig.

 Beiheft 4: Frank Omland: "Jeder Deutsche sagt morgen: Ja!"Beiheft 4: Frank Omland: "Jeder Deutsche sagt morgen: Ja!"
   
Beiheft 4 (2011)

"Man hatte ihr Vordringen erwartet..." Aspekte des Aufstiegs der NSDAP in Schleswig-Holstein und Dithmarschen. Kiel 2011. (48 Seiten, DIN A5-Format). Herausgegeben vom AKENS e.V. Redaktion: Frank Omland. Auflage: 100 Exemplare.

Im Februar/März 2011 fand im Dithmarscher Landesmuseum eine gemeinsame Vortragsreihe des Museums und des AKENS e.V. statt. Vier Referenten beleuchteten unterschiedliche Aspekte der Regionalgeschichte (Landvolkbewegung, Pressewesen, Wahlerfolge der NSDAP, SS-Täter vor Ort).  Eine Übersicht der dort behandelten Themen kann den Veranstaltungsinformationen zur Vortragsreihe entnommen werden. Der Vortrag von Markus Oddey erschließt sich aus der Website-Veröffentlichung Schleswig-Holsteinische Zeitungen und der Nationalsozialismus. (PDF, 835 KB).
Das im Rahmen der Reihe veröffentlichte Beiheft 4 ist vergriffen.

 

Beiheft 4: "Man hatte ihr Vordringen erwartet..."Beiheft 4: "Man hatte ihr Vordringen erwartet..."
   
Beiheft 5 (2011)

Frank Omland: Das Polizeipräsidium Altona-Wandsbek 1923-1937. Zur Geschichte eines Gebäudekomplexes und der Polizei in Altona. Kiel 2011. (56 Seiten, vierfarbig, DIN A 4 Format). Auflage: 700 Exemplare.

Im September 2011 präsentierte der AKENS e.V. in Hamburg-Altona eine historische Dauerausstellung zur Polizeigeschichte Altonas. Auf dem frei zugänglichen Außengelände des ehemaligen Polizeipräsidiums Altona-Wandsbek, der so genannten Victoria-Kaserne, Bodenstedtstraße 16, sind 25 Informationstafeln zu sehen. Diese machen ein eher unbekannteres Kapitel der Altonaer Stadtgeschichte einer breiteren Öffentlichkeit vor Ort zugänglich. Die Themen der Ausstellung sind u.a. die städtische und staatliche Polizei, die Biografien zweier Polizeipräsidenten, die Gebäudenutzung, das Wahlverhalten im Stadtteil, der vergessene Bürgerkrieg Anfang der 1930er Jahren, der Altonaer Blutsonntag, die politische Polizei und Gestapo, der Übergang in die Hamburger Polizei, die Hamburger Polizei unter britischer Besatzungsmacht und die Entnazifizierung nach 1945.
Das Beiheft 5 ist für 3,50 Euro plus 1,50 Versandkosten unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erhältlich. Alternativ können Hamburgerinnen und Hamburger es auch im Stadtteilarchiv Ottensen, Zeißstraße 28, 22765 Hamburg, T. 040-390 36 66 erwerben.

 

Beiheft 5: Polizeigeschichte Altonas 1923-1937Beiheft 5: Polizeigeschichte Altonas 1923-1937 
   

AKENS-Online, Materalien 1

 

Markus Oddey: Schleswig-Holsteinische Zeitungen und der Nationalsozialismus. Überblick und Kartografie. (PDF, 835 KB)

(Vgl. dazu auch Markus Oddey: "Tagtäglich unsere Weltanschauung in das Volk hineintragen. Die schleswig-holsteinische NS-Parteipresse und der Gauverlag. In: Informationen zur Schleswig-Holsteinischen Zeitgeschichte 50 (2008), = "Siegeszug in der Nordmark". Schleswig-Holstein und der Nationalsozialismus 1925-1950. Schlaglichter - Studien - Rekonstruktionen, S. 74-95.)

 Verlagsgebäude der NS-Presse  in Kiel, 1938  Foto: Nordische Rundschau 11.4.1938 Verlagsgebäude der NS-Presse in Kiel, 1938 Foto: Nordische Rundschau 11.4.1938
   

AKENS-Online, Materialien 2

 

Frank Omland: Der Provinziallandtag in Schleswig-Holstein 1919-1933 Entstehung, Aufgaben, Funktion
In dieser Sonderveröffentlichung des Akens wird auf acht Seiten das Selbstverwaltungsgremium beleuchtet, seine Bedeutung für die Provinz Schleswig-Holstein erläutert und seine parlamentarische Zusammensetzung dargestellt.
Die Geschichte des Provinziallandtags als einem Vorläufer des heutigen Landtages, seine Parlamentarier und seine Auflösung durch die Nationalsozialisten gehört noch zu den am wenigsten erforschten Teilen der Landesgeschichte.

 

ProvinziallandtagProvinziallandtag 
   

Beiheft 5 (2013)*

 

Hindenburg als Namenspatron für öffentliche Orte in Schleswig-Holstein. Das Beispiel Kiel und Sylt.

Dieses Beiheft enthält den Nachdruck des gleichnamigen Aufsatz von Nils Hinrichsen sowie ergänzend einen Bericht zu einem Namensvorschlag für das damalige Hindenburg-Ufer in Kiel.

Das Beiheft wurde anlässlich einer Debatte in der Kieler Ratsversammlung produziert und ist vergriffen.
*Es wurde irrtümlich ebenfalls mit der Reihennummer 5 versehen.

Beiheft 5Beiheft 5
   

Beiheft 6 (2014)

 

Der Haupttäter blieb verschont...
Zur Strafverfolgung der in den nordfriesischen Konzentrationslagern verübten NS-Gewaltverbrechen
ISHZ Beiheft 6 (2014), 64 Seiten, zahlr. Abb.

Das Beiheft 6 befasst sich mit der bundesrepublikanischen Vergangenheitspolitik und den juristischen Auseinandersetzungen um die Bestrafung der Täter aus den nordfriesischen Konzentrationslagern. Im Mittelpunkt stehen die Verfahren durch die  britischen Militärbehörden, einem niederländischen Gericht und dem Scheitern der Verfahren vor deutschen Gerichten. Das Beiheft ist der Reprint eines Aufsatzes aus der ISHZ 54 (2013). (Download hier)

Das Beiheft 6 (2014) kann zum Preis von 3,50 Euro und 1,50 Euro Porto und Verpackung bezogen werden. Info und Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Beiheft 6Beiheft 6
   

Beiheft 7 (2014)

 

"... zerstört den Glauben der Schüler an die jetzige Führung"
Dissens und Eigensinn: Wie der Reinbeker Lehrer Julius Schreck vom NS-Staat verfolgt wurde
ISHZ Beiheft 7 (2014), 70 Seiten, zahlr. Abb.

Das Beiheft 7 zeigt das Schicksal eines Reinbeker Studienrats auf, der sich nicht anpassen wollte. Nach kritischen Äußerungen kam es zu Ermittlungen der Gestapo und zu einer Verurteilung vor dem Sondergericht Kiel wegen "Heimtücke".

Der Einzelfall basiert auf umfangreichen Recherchen in den Quellenbeständen und zeigt insbesondere das schwierige Verhältnis eines Verfolgten auf, der in der Nachkriegszeit mit denselben Lehrkräften zusammenarbeiten musste, die vor 1945 gegen ihn ausgesagt hatten.

Das Beiheft 7 (2014) kann zum Preis von 3,50 Euro und 1,50 Euro Porto und Verpackung bezogen werden. Info und Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Beiheft 7Beiheft 7
   

AKENS-Online, Materialien 3

 

Frank Omland, Hitlers Wähler – das Beispiel Dithmarschen.
Ein Zwischenbericht zum Stand der historischen Wahlforschung zum Aufstieg der NSDAP in Dithmarschen 1924-1933

In den beiden Dithmarscher Landkreisen vollzog sich während der Weimarer Republik der Aufstieg der NSDAP früher und stärker als in anderen Regionen Schleswig-Holsteins und des Deutschen Reiches. Die bisherige Forschung hat dafür nur zum Teil Erklärungen liefern können. Deshalb sollen hier neuere Erkenntnissen der historischen Wahlforschung thesenartig dargestellt werden: Wählerwanderungen, die Wählerherkunft sowie die Hochburgen der politischen Parteien. 

online materialien 3 titelAKENS-Online, Materialien 3 

Kontakt

Der Autor ist sehr daran interessiert, Kontakt zu anderen Personen zu erhalten, die sich ebenfalls mit dem Thema Wahlen im Nationalsozialismus beschäftigen und dies auf möglichst kleinräumlicher Basis (Stimmbezirksebene) erforschen. Wer hierzu Hinweise geben kann oder selber dazu forscht, kann sich mit dem Autor unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! in Verbindung setzen. Herzlichen Dank.

Frank Omland, Jg. 1967, Dipl. Sozialpädagoge, gebürtiger Schleswig-Holsteiner, lebt in Hamburg und arbeitet dort in einer Beratungsstelle. Seit 1988 engagiert bei der Erforschung und Vermittlung der Geschichte der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus in Kiel und Hamburg. Seit 1991 aktives Mitglied im Arbeitskreis zur Erforschung des Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein e.V., seit 2003 im Vorstand. Forschungsschwerpunkte: Wahlen und Abstimmungen 1919-1938. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Kontakt

Der Autor ist sehr daran interessiert, Kontakt zu anderen Personen zu erhalten, die sich ebenfalls mit dem Thema Wahlen im Nationalsozialismus beschäftigen und dies auf möglichst kleinräumlicher Basis (Stimmbezirksebene) erforschen. Wer hierzu Hinweise geben kann oder selber dazu forscht, kann sich mit dem Autor unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! in Verbindung setzen. Herzlichen Dank.

Frank Omland, Jg. 1967, Dipl. Sozialpädagoge, gebürtiger Schleswig-Holsteiner, lebt in Hamburg und arbeitet dort in einer Beratungsstelle. Seit 1988 engagiert bei der Erforschung und Vermittlung der Geschichte der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus in Kiel und Hamburg. Seit 1991 aktives Mitglied im Arbeitskreis zur Erforschung des Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein e.V., seit 2003 im Vorstand. Forschungsschwerpunkte: Wahlen und Abstimmungen 1919-1938. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Statistik

Redaktioneller Hinweis:
Der folgende Text befindet sich in der Überarbeitungsphase, da sich der Forschungsstand und der Stand der statistischen Erhebung seit der letzten Aktualisierung im Juni 2005 stark verändert hat. Aufgrund von Arbeitskapazitäten kann derzeit noch nicht abschließend gesagt werden, wann sämtliche Teile der hier angekündigten Veränderungen ins Netz gestellt werden können. Bei Fragen bitte im Zweifelsfalle direkt an den Verfasser wenden (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!). Diese Datenbank unterliegt dem Datenbankschutzrecht. Jede gewerbliche Nutzung ebenso wie die Vervielfältigung (Spiegeln auf fremden Servern) - auch zur Verwendung im (akademischen) Unterricht - ist nur nach Rücksprache mit dem Autor erlaubt. Stand: August 2009

 

Wahlstatistische Datenbank für Schleswig-Holstein 1919-1938

A. Wahlen zur verfassungsgebenden Nationalversammlung, 19. Januar 1919  (Absolute Zahlen)

Tabelle

 

  Wahl-
berechtigte
Abgegebene
Stimmen

SPD
(Legien)

USPD
(Herz)
DDP
(Waldstein)
DVP
(Runkel)
SHBLD
(Thomsen)
DNVP
(Oberfohren)
CVP
(Lau)

Schleswig-Holstein,
Wahlkreis 14

k.A.

808053

370384

27301 219579 61819 57913 62950 8107

Gesamt laut Akte

k.A.

807121

369406

27337 219429 62968 58018 61841 8122
 

 

 

 

           
Altona

122828*

95885

51749

8143 24148 6165 2 3953 1725
Apenrade

16517**

5458

1615

1 1924 615 646 633 24
Bordesholm

k.A.

22905

11783

1056 4206 954 3278 1396 232
Eckernförde

k.A.

22470

9247

2119 5852 1170 2079 1925 78
Eiderstedt

8194*

7093

1967

712 2460 264 1210 471 9
Flensburg

38758**

33780

18335

299 10668 3279 87 846 266
Flensburg-
Land

22673**

20522

5036

33

3552 1597 9200 1081 26
Fürstentum
Lübeck

23615**

21119

10670

145 5258 279 129 4424 214
Hadersleben

29936*

7318

2588

0 1461 1654 443 1103 69
Husum

k.A.

19700

4297

48 7737 1005 4655 1799 159
Kiel

156513*

125746

63202

9624 30125 12309 55 7738 2793
Lauenburg

k.A.

24598

10450

799 7952 538 709 4005 145
Neumünster

23400**

19971

12201

257 5531 800 7 560 615
Norder-
dithmarschen

23903**

20300

8634

49 6446 2046 2447 637 41
Oldenburg

27609**

19193

9218

0 4201 1290 954 3520 10
Pinneberg

k.A.

69963

33396

1453 21868 5809 1137 5885 415
Plön

29206**

24654

11830

533 3916 2809 500 5007 59
Rendsburg

k.A.

35719

15206

45 6551 1809 9814 2024 270
Schleswig

41082**

33444

8927

47 11338 2769 8947 1266 150
Segeberg

23726**

22085

8847

20 5745 2555 3035 1864 19
Sonderburg

19966**

4746

1720

1 1839 912 49 206 19
Steinburg

49669**

40167

18787

199 11618 3575 2985 2903 100
Stormarn

k.A.

42677

22558

1028 11360 2159 946 4174 452
Süder-
dithmarschen

k.A.

27281

11585

29 9620 1955 2403 1670 19
Tondern

?

20330

4036

9 9659 2523 2301 1793 9
Wandsbek

22771**

19897

11522

688 4394 2131 0 958 204

 

Die folgenden knapp 90 Institutionen (Gedenkstätten, Bibliotheken, Archive und wissenschaftliche Einrichtungen) erhalten die ISHZ und in den meisten kann diese in der dortigen Bibliothek eingesehen bzw. ausgeliehen werden:

Standorte im Inland [Standorte Ausland]

Berlin

  • Haus der Wannseekonferenz Mediothek
  • Zentrum für Antisemitismusforschung (Bibliothek), TU Berlin
  • Stiftung Topographie des Terrors
  • Stiftung Neue Synagoge Berlin, Centrum Judaicum
  • Stiftung Archiv d. Parteien u. Massenorganisationen der DDR im Bundesarchiv

 

Bonn

  • Friedrich-Ebert-Stiftung, (Archiv d. Sozialen Demokratie)
  • Bundeszentrale für Politische Bildung
  • Gegen Vergessen - Für Demokratie

 

Bredstedt

Nordfriisk Instituut

 

Bremen

  • Archiv der sozialen Bewegungen

 

Bremervörde

  • Dokumentations- und Gedenkstätte Sandbostel

 

Büren-Wewelsburg

  • Kreismuseum Wewelsburg

 

Celle

  • Stiftung niedersächsischer Gedenkstätten

 

Dachau

  • KZ - Gedenkstätte Dachau

 

Elmshorn

  • Industriemuseum Elmshorn

 

Eutin

  • Arbeitskreis 27. Januar

 

Flensburg

  • Zentrale Hochschulbibliothek
  • Stadtarchiv Flensburg
  • Landeszentralbibliothek Schleswig Holstein
  • Dansk Centralbibliotek for Sydslesvig e.V.

 

Frankfurt am Main

  • Die Deutsche Bibliothek
  • Fritz Bauer Institut

 

Freiburg/Breisgau

  • Bundesarchiv/Militärarchiv

 

Friedrichstadt

  • Stadtarchiv Friedrichstadt

 

Fürstenberg

  • Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

 

Göttingen

  • Geschichtswerkstatt Göttingen

 

Guxhagen

  • Gedenkstätte Breitenau

 

Hambergen

  • Arbeitskreis Muna Lübberstedt

 

Hamburg

  • Stadtteilarchiv Ottensen
  • Galerie Morgenland
  • Hamburger Institut für Sozialforschung
  • Forschungsstelle für Zeitgeschichte
  • Archiv der Sozialen Bewegungen
  • Institut für die Geschichte der deutschen Juden
  • Staatsarchiv Hamburg
  • Hamburger Arbeitsstelle für Exilliteratur
  • KZ Gedenkstätte Neuengamme
  • Pädagogisch-Theologisches Institut derr Nordelbischen Kirche
  • Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit

 

Hannover

  • Niedersächsisches Kultusministerium
  • Niedersächisches Hauptstaatsarchiv

 

Heide

  • Stadtarchiv Heide

 

Husum

  • Kreisarchiv Nordfriesland

 

Kiel

  • Stadtarchiv Kiel
  • Institut für die Geschichte der Medizin (Universität Kiel)
  • Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek
  • Universitätsbibliothek Kiel
  • Historisches Seminar der Universität Kie
  • Nordelbische ev.-luth. Kirche, Nordelbisches Kirchenamt - Archiv
  • NDR Landesfunkhaus Schleswig-Holstein, Schallarchiv

 

Köln

  • Germania Judaica
  • NS – Dokumentationszentrum

 

Ladelund

  • KZ - Gedenkstätte Ladelund

 

Lübeck

  • Stadtarchiv Lübeck

 

Meldorf

  • Dithmarscher Landesmuseum

 

München

  • Institut für Zeitgeschichte
  • AHF - AG außeruniversitärer historischer Forschungseinrichtungen

 

Norderstedt

Info Archiv Norderstedt, Infoladen u. Archiv f. Soziale Bewegungen

 

Oranienburg

Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen

 

Papenburg

Dokumentations- und Informationszentrum Emslandlager

 

Ratzeburg

Kreisarchiv Herzogtum Lauenburg, Stadtarchiv Ratzeburg

 

Rehhorst

  • Gruppe 33 - AK zur Zeitgeschichte

 

Rendsburg

  • Jüdisches Museum Rendsburg

 

Rostock

  • Geschichtswerkstatt Rostock e.V.

 

  • Schleswig
  • Institut für schleswig-holsteinische Zeit- und Regionalgeschichte
  • Landesarchiv Schleswig-Holstein
  • Kulturstiftung Schleswig-Flensburg, Kreisarchiv Schleswig-Flensburg

 

Stuttgart

  • Württembergische Landesbibliothek

 

Wedel

  • Stadtarchiv Wedel

 

Weimar-Buchenwald

  • Gedenkstätte Buchenwald

 

Standorte im Ausland

KANADA

  • Halifax, Nova Scotia: Dalhousie University, Killam Library Serials Unit

 

DÄNEMARK

  • Kopenhagen, Arbejderbevaegelsens Bibliotek og ArchivENGLAND
  • Exeter, University of Exeter, The University LibraryLondon, German Historical Institute London

 

FRANKREICH

  • Paris, Deutsches Historisches Institut Paris

 

  • ISRAEL
  • Jerusalem, YAD VASHEM
  • Ramat - Gan Bar - Ilan – Universität, Josef Carlebach Institut
  • Tel Aviv, Beth Hatefutsoth (The Nahum Goldmann Museum of the Jewish Diaspora)

 

ÖSTERREICH

  • Wien, Institut für ZeitgeschichteWien, Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands

 

POLEN

  • Oswiecim, Panstwowe Muzeum Oswiecim BrzeSztutowo, Panstwowe Muzeum Stutthof

 

SCHWEIZ

  • Winterthur, Dokumentationsarchiv

 

USA

  • New York, Leo Baeck Institute

 

Anmerkungen zu den relevanten Gebietsreformen in Schleswig-Holstein und Umgebung

Der Reichstagswahlkreis 14 (1919-1920) bzw. 13, Schleswig-Holstein, umfasste von 1919 bis 1937 im Kern das heutige Bundesland ohne Lübeck und einschließlich der Städte und Gemeinden im westlichen und östlichen Gebieten des heutigen Hamburg. Auch in der Weimarer Republik hat es verschiedene Gebietsreformen gegeben, so dass sich sowohl auf Gemeindeebene (insbesondere durch die Auflösung der Gutsbezirke Ende 1927), Eingemeindungen in die größeren Städte (Altona, Kiel) und Kreisgebietsreformen (Auflösung der Kreise Bordesholm und Auflösung des Inselkreises Helgoland, 1932) sich sowohl die Kreisgrenzen als auch die Anzahl der Kreise und Gemeinden im Untersuchungszeitraum veränderte.

Die wichtigsten Veränderungen waren in Kürze:

  1. Nach der Abstimmung 1920 kamen die nördlichen Teile Schleswig-Holsteins (Nordschleswig), d.h. im Kern die Kreise Hadersleben, Apenrade, Sonderburg, Teile von Tondern und kleinere Teile des Landkreises Flensburg zu Dänemark.
  2. Im Oktober 1932 wurde der Landkreis Bordesholm zugunsten der umliegenden Kreise Rendsburg, Plön und Segeberg aufgelöst und der seit 1922 eigenständige Kreis Helgoland kam zum Kreis Pinneberg.
  3. Die Zusammenlegung der Kreise Husum und Eiderstedt sowie der beiden Dithmarschen (1. Oktober 1932 bis 30. September 1933) wurde wieder zurückgenommen und hatte deshalb für die Abbildung der Wahlergebnisse in diesem Zeitraum keine Relevanz, auf Kreistagswahlebene hingegen schon. (Die Statistik des Deutschen Reiches für die damals stattfindenden Wahlen berücksichtigte diese Gebietsveränderungen nicht!).
  4. Lübeck gehörte bis 1937/38 nicht zum Reichstagswahlkreis Schleswig-Holstein, sondern zum Wahlkreis 35, Mecklenburg, war als eigenständiges Land (wie die Hansestädte Bremen und Hamburg) im Reichsrat vertreten und wählte eine eigenständige Bürgerschaft.
  5. Der oldenburgische Landesteil Lübeck (bzw. 1919: das Fürstentum Lübeck) gehörte zum Land Oldenburg und wählte entsprechend den dortigen Landtag mit, während eine Teilnahme an den preußischen Landtags- bzw. Provinziallandtagswahlen natürlich nicht stattfand. Auf Ebene der Reichstagswahlen gehörte der Landesteil Lübeck hingegen zum Reichstagswahlkreis Schleswig-Holstein.
  6. Im Zuge des Groß-Hamburg-Gesetzes vom April 1937 gingen die Stadtkreise Altona und Wandsbek sowie große Teile des Kreis Stormarn an Hamburg über; die bisher nicht zu Schleswig-Holstein zählende Stadt Lübeck, das Landgebiet Lübeck sowie der oldenburgische Landesteil Lübeck (in der Folge als Landkreis Eutin bezeichnet) gingen an Schleswig-Holstein. Hinzu kamen weitere kleinere Gebietsaustausche zwischen Preußen und Hamburg.

Sämtliche dieser Gebietsveränderungen führen dazu, dass es wahlstatistisch nur durch die Erstellung „fiktiver" Kreisgebiete und Gemeinden möglich ist, valide Vergleichseinheiten herzustellen, da ansonsten beim Vergleich der Gebiets- und Wahlkörper das Problem von Fehlschlüssen auftreten kann.

 

Register

Das vorliegende Register wurde im Herbst 2001 aufgelegt und umfasst die Ausgaben 1 bis 30 der Zeitschrift des AKENS mit einem Gesamtvolumen von 2.274 Seiten (Aufsätze, Berichte, Dokumentationen, Pressemitteilungen, Leserbriefe, Rezensionen und faksimilierten Zeitungsartikeln im Pressespiegel). Das Register erschließt außer den Beiträgen auch die Namen der in sämtlichen Texten erwähnten Personen, Institutionen, Firmen und Gruppierungen sowie der geographischen Bezeichnungen.

Cover RegisterCover Register

Das Register wurde bewusst auf unsere Website gestellt, da es gerade eine Vielzahl von Texten enthält, die noch nicht im Internet stehen. Im Gegensatz zu den anderen Seiten dieser Website greift die interne Suchmaschine bewusst nicht auf diese Seiten zurück, um ständige Nennungen des Registers zu umgehen.

Die Druckausgabe des Registers ist für 5 Euro beim Vorstand erhältlich und kann über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bestellt werden.

Danke für die Mithilfe
Mehrere Mitglieder des AKENS haben die zeitaufwändige Durchsicht der einzelnen Hefte geleistet, die als Vorarbeit für die Zusammenstellung des Registers unverzichtbar war. Ihnen sowie natürlich den Autorinnen und Autoren der jeweiligen Ausgaben gilt besonderer Dank – ohne diese ehrenamtliche Arbeit wäre die Herausgabe einer Zeitschrift wie der Informationen zur Schleswig-Holsteinischen Zeitgeschichte nicht möglich.

Index: Hefte 1 bis 30 des AKENS Info, ISHZ