Schleswig-Holstein
StDR, Band 449, S. 45 ff.
Ungültige Stimmen in
Prozent der abgegebenen Stimmen.
Gültige Ja- und
Nein-Stimmen in Prozent der gültigen Stimmen.
Anmerkungen:
Um zwischen dem
Ergebnis der Reichstagswahl und dem der Volksabstimmung vom 12. November 1933
(bzw. allen Abstimmungen im Nationalsozialismus) Vergleiche anstellen zu
können, gibt es zwei Methoden: 1. die Umrechnung aller Stimmergebnisse
(ungültige/Ja- und Nein-Stimmen) auf die abgegebenen Stimmen oder 2. die
Umrechnung aller Stimmergebnisse auf die Wahlberechtigten. Letzteres schließt
die sehr unterschiedlichen Wahlbeteiligungen ein und ist damit diejenige
Methode, die am meisten Erkenntnisse verspricht. [1]
Abkürzungen:
Wahlberech.
= Wahlberechtigte; St. = Stimmen; d.g.St. = der gültigen Stimmen.
Reg.bez.
= Regierungsbezirk; Wkr. = Wahlkreis; Kirchsp. = Kirchspiel; Lg. = Landgemeinde.
[1]
Vergleiche dazu die beiden Säulendiagramme in: Frank Omland: „Unser aller ‚Ja’
dem Führer!“ – Zur Geschichte der ersten nationalsozialistischen Reichstagswahl
und Volksabstimmung vom 12. November 1933 in Schleswig-Holstein. In:
Informationen zur Schleswig-Holsteinischen Zeitgeschichte, Heft 39, Kiel 2001,
S. 6 und S. 29.