AKENS Logo: Umriss Schleswig-Holstein 1933 bis 1945


Neue Publikationen des AKENS e.V.

"Man hatte ihr Vordringen erwartet..."Aspekte des Aufstiegs
der NSDAP in Schleswig-Holstein und Dithmarschen.

ISHZ-Beiheft 4 (2013), 60 Seiten (inkl. zehn Farbkarten)

Hindenburg als Namenspatron für öffentliche Orte
in Schleswig-Holstein. Die Beispiele Kiel und Sylt.

ISHZ-Beiheft 5 (2013), 36 Seiten.

Das Beiheft 4 befasst sich mit dem reichsweit modellhaften Aufstieg der NSDAP in der Region Dithmarschen. Hier hatte es schon 1928 in einigen Gemeinden über 50 % für die NSDAP gegeben und bis 1933 sollte Dithmarschen das Gebiet bleiben, in der die Partei mit die besten Wahlergebnisse verzeichnen konnte.

Das Beiheft 5 schildert anhand der Stadt Kiel und der Insel Sylt die historische Entwicklung der Namensgebung von öffentlichen Orten nach Hindenburg und die Probleme, die daraus entstanden sind.

Die Beihefte können zum Preis von 2,50 Euro (Beiheft 4) und 1,50 Euro (Beiheft 5) zuzüglich 1,50 Euro Porto und Verpackung bezogen werden.
Info und Kontakt: ausstellung@akens.org

Reichspräsident Hindenburg in Kiel beim Abschreiten einer Ehren-formation der Reichsmarine, 1927

Quelle: Landesbibliothek Schleswig-Holstein, Kiel


"Das Polizeipräsidium Altona-Wandsbek 1923-1937. Zur Geschichte eines Gebäudekomplexes und der Polizei in Altona"

Stadtrundgang am
Sonntag, 8. September 2013, 12 Uhr und 14.30 Uhr
Treffpunkt: Bodenstedtstraße 16 (Hinterhof)

Der knapp einstündige Rundgang des AKENS e.V. wird Einblicke in die Nutzungsgeschichte der Gebäude, zur Struktur der städtischen und staatlichen Preußischen Polizei, der Politischen Polizei und der Gestapo sowie zur Vertreibung der jüdischen Bevölkerung und dem Sozialgefüge im Stadtteil geben.

Parallel zum Stadtrundgang kann die gleichnamige Dauerausstellung jederzeit besucht werden. Sie befindet sich im freizugängänglichen Außengelände, Eingang über die Bodenstedtstraße 16 (Hinterhof.)

Zur Ausstellung hat der AKENS e.V. ein 56 seitiges, vierfarbiges ISHZ-Beiheft herausgeben, das neben den Infotafeltexten auch einen Anhang mit Dokumenten und Fotos zur Altonaer Stadtgeschichte enthält.

Die Broschüre ist im Stadtteilarchiv Ottensen, Zeißstraße 28, 22765 Hamburg (040-390 36 66) oder direkt über den AKENS zu beziehen. Informationen und Kontakt: ausstellung@akens.org (3,50 Euro plus 1,50 Versandkostenpauschale).

Ehemaliges Polizeipräsidium Altona-Wandsbek, so genannter Block III der Kasernenanlage, 2011

Foto: Frank Omland, Hamburg


80. Jahrestag des "Altonaer Blutsonntag" -
Veranstaltungen und Medienecho 2012

 

Anlässlich des Jahrestages der Ereignisse, die als "Altonaer Blutsonntag" in die Geschichte eingingen, fanden in Hamburg-Altona einige Veranstaltungen statt. Außerdem gab es ein reges Medienecho in Zeitungen, dem Hörfunk und dem Regional-Fernsehen. Der AKENS e.V. hat dazu einen Bericht verfasst, der hier zum Download zur Verfügung gestellt wird.

Abb.:
Altonaer Nachrichten 20.7.1932
Polizeiwagen, Stadtgebiet Altona-Altstadt


Der Provinziallandtag in Schleswig-Holstein 1919-1933 Entstehung, Aufgaben, Funktion

In dieser Sonderveröffentlichung des Akens wird auf acht Seiten das Selbstverwaltungsgremium beleuchtet, seine Bedeutung für die Provinz Schleswig-Holstein erläutert und seine parlamentarische Zusammensetzung dargestellt.

Die Geschichte des Provinziallandtags als einem Vorläufer des heutigen Landtages, seine Parlamentarier und seine Auflösung durch die Nationalsozialisten gehört noch zu den am wenigsten erforschten Teilen der Landesgeschichte.

Foto:
Titelblatt der Broschüre


Schleswig-Holsteinische Zeitungen und der Nationalsozialismus
Überblick und Kartografie

(PDF, 835 KB)

(Vgl. dazu auch Markus Oddey: "Tagtäglich unsere Weltanschauung in das Volk hineintragen. Die schleswig-holsteinische NS-Parteipresse und der Gauverlag. In: Informationen zur Schleswig-Holsteinischen Zeitgeschichte,  ISHZ 50 = "Siegeszug in der Nordmark". Schleswig-Holstein und der Nationalsozialismus 1925-1950. Schlaglichter - Studien - Rekonstruktionen, S. 74-95.)
 

Wagen vor NS-Verlagsgebäude 1938

Verlagsgebäude der NS-Presse in Kiel, 1938

Foto: Nordische Rundschau 11.4.1938


Stolpersteine in Schleswig-Holstein

Der Akens unterstützt seit 2005/2006 Aktivitäten zur Verlegung von Stolpersteinen zur Erinnerung an die Opfer der Verfolgung durch die Nationalsozialisten. Auf unserer Website sollen Informationen über die bereits in Schleswig-Holstein existierenden Steine und die so gewürdigten Menschen zentral zusammengefasst und durch Materialien und Fotos der Initiativen vor Ort ergänzt werden. Mittelfristig sollen an dieser Stelle alle verlegten Stolpersteine im Land genannt und wenn möglich auf regionale Websites verwiesen werden.

Mehr Informationen zu den Stolpersteinen in Schleswig-Holstein finden sich hier.



Karte: Frank Omland


Gedenkort „Arbeitserziehungslager Nordmark“

Vom Fund eines Gedenksteinüberrestes
 zum Gedenkort am Kieler Russee

Im November 2000 wurde auf dem ehemaligen Gelände des KZ der Gestapo am Kieler Russee der Überrest eines Gedenksteins aus der Nachkriegszeit gefunden. Dieser war wahrscheinlich auf Initiative von ehemaligen polnischen Zwangsarbeitern 1946/47 von einer sowjetischen Kommission für die Opfer des Faschismus aufgestellt worden.

Der Kulturausschuss der Stadt Kiel nahm den Fund zum Anlass, sich um eine Neugestaltung des Geländes unter Einbeziehung dieses Gedenksteinüberrestes Gedanken zu machen. Im Frühjahr 2002 fragte er deshalb beim Kieler Arbeitskreis Asche-Prozeß (AKAP) und dem AKENS an, ob man sich vorstellen könne für eine Neugestaltung des Gedenkens an das ehemalige „Arbeitserziehungslager Nordmark“ Finanzmittel bei der Europäischen Union zu beantragen und das Gelände zusammen mit Mitteln der Stadt Kiel umzugestalten.

Mehr Informationen zum Gedenkort finden sie hier.

Gedenkort, Kiel

Foto: Eckhard Colmorgen


Neu auf diesen Seiten

Letzte Aktualisierung: April/Mai 2013


Zeitschrift: Informationen zur Schleswig-Holsteinischen Zeitgeschichte

Weitere Texte zum Nationalsozialismus

Neue Literatur


Über den AKENS | About AKENS | Impressum | Neu auf diesen Seiten


E-mail Adresse des Vorstands: post@akens.org