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Aktuell erschienen:

"Heft 51 der Informationen zur Schleswig-Holsteinischen Zeitgeschichte"

Das neue Heft enthält einen Aufsatz zum Thema Zwangsarbeit am Beispiel der Rüstungsindustrie in Geesthacht, eine Kontroverse um die Verlegung eines Stolpersteins in Kiel, einen Aufsatz über das Gedenken an den Nationalsozialismus sowie den Rückblick auf das Jubiläum des AKENS im Jahr 2008. Das Heft kann über post@akens.org für 10 Euro (inkl. Porto/Versand) bestellt werden.

Kleidungsaufnäher zur Kennzeichnung polnischer Zwangsarbeiter, Buchstabe P als Raute

Foto:
Kleidungsaufnäher zur Kennzeichnung polnischer Zwangsarbeiter


Nur noch sehr wenige Restexemplare vorhanden! 

"Siegeszug in der Nordmark"
Schleswig-Holstein und der Nationalsozialismus 1925-1950 Schlaglichter - Studien - Rekonstruktionen

Unter diesem Titel ist jetzt nach dem Jubiläumsjahr des Akens ein umfangreiches Sonderheft der Informationen zur Schleswig-Holsteinischen Zeitgeschichte (ISHZ) erschienen. In 16 Aufsätzen gehen die Autorinnen und Autoren der Geschichte des Nationalsozialismus, seines Aufstiegs, seiner Etablierung und Herrschaft sowie seinem Zusammenbruch und den Nachwirkungen in der frühen Nachkriegszeit nach. Eine umfassende Auswahlbibliografie sowie ein Personen- und Ortsregister schließen den Band ab. Der 400 Seiten umfassende Band ist bei uns für 15 Euro (zzgl. 2,50 Euro Porto und Verpackung) unter bestellung@akens.org erhältlich.

Im Buchhandel finden Sie den Band derzeit in Kiel (Zapata / Jungfernstieg; Stöberecke / Blücherplatz; Weiland / Kleiner Herzog und Holtenauer Straße), Lübeck (Weiland) sowie im Kulturforum Burgkloster und in Hamburg-Altona (Nautilus / Friedensallee; Christiansen / Bahrenfelder Straße; Weiland / Mercado).

Adolf Hitler, Nordmark-Sportfeld, Mai 1933

Foto:
Adolf Hitler bei einer Rede auf dem Kieler Nordmark-Sportfeld, 7. Mai 1933


Kritische Annäherungen an den Nationalsozialismus in Norddeutschland. Festschrift für Gerhard Hoch

Gerhard Hoch ist ein Pionier der schleswig-holsteinischen Zeitgeschichtsforschung. 20 Historikerinnen und Historiker würdigen ihn und seine Leistung, indem sie Themen aus seinem Werk und seinem Leben in neuer Sicht widerspiegeln. Das Spektrum der 400 Seiten umfassenden Aufsatzsammlung reicht von Themen wie "Schriftsteller und Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein" über die Verfolgungsgeschichte der Arbeiterbewegung ("Kein Platz für Heranwachsende. Die Jahrgänge 1917-1928 im politischen Exil", "Die Morde der SS an den KPD-Funktionären Rudolf Timm und Christian Heuck 1934 in Neumünster") bis hin zu Zwangsarbeit und der Gedenkkultur nach 1945.
Die Festschrift ist für 12,50 Euro bei uns erhältlich, ein Inhaltsverzeichnis finden Sie hier.

Foto: Weibliche deutsche "Ersatzarbeitskraft" bei Ahlmann-Carlshütte 1941.


Aktuelles Thema

Schleswig-Holsteinische Zeitungen und der Nationalsozialismus
Überblick und Kartografie

(PDF, 835 KB)

(Vgl. dazu auch Markus Oddey: "Tagtäglich unsere Weltanschauung in das Volk hineintragen. Die schleswig-holsteinische NS-Parteipresse und der Gauverlag. In: Informationen zur Schleswig-Holsteinischen Zeitgeschichte,  ISHZ 50 = "Siegeszug in der Nordmark". Schleswig-Holstein und der Nationalsozialismus 1925-1950. Schlaglichter - Studien - Rekonstruktionen, S. 74-95.)
 

Wagen vor NS-Verlagsgebäude 1938

Verlagsgebäude der NS-Presse in Kiel, 1938

Foto: Nordische Rundschau 11.4.1938


Stolpersteine in Schleswig-Holstein

Der Akens unterstützt seit 2005/2006 Aktivitäten zur Verlegung von Stolpersteinen zur Erinnerung an die Opfer der Verfolgung durch die Nationalsozialisten. Auf unserer Website sollen Informationen über die bereits in Schleswig-Holstein existierenden Steine und die so gewürdigten Menschen zentral zusammengefasst und durch Materialien und Fotos der Initiativen vor Ort ergänzt werden. Mittelfristig sollen an dieser Stelle alle verlegten Stolpersteine im Land genannt und wenn möglich auf regionale Websites verwiesen werden.

Mehr Informationen zu den Stolpersteinen in Schleswig-Holstein finden sich hier.



Karte: Frank Omland


Gedenkort „Arbeitserziehungslager Nordmark“

Vom Fund eines Gedenksteinüberrestes
 zum Gedenkort am Kieler Russee

Im November 2000 wurde auf dem ehemaligen Gelände des KZ der Gestapo am Kieler Russee der Überrest eines Gedenksteins aus der Nachkriegszeit gefunden. Dieser war wahrscheinlich auf Initiative von ehemaligen polnischen Zwangsarbeitern 1946/47 von einer sowjetischen Kommission für die Opfer des Faschismus aufgestellt worden.

Der Kulturausschuss der Stadt Kiel nahm den Fund zum Anlass, sich um eine Neugestaltung des Geländes unter Einbeziehung dieses Gedenksteinüberrestes Gedanken zu machen. Im Frühjahr 2002 fragte er deshalb beim Kieler Arbeitskreis Asche-Prozeß (AKAP) und dem AKENS an, ob man sich vorstellen könne für eine Neugestaltung des Gedenkens an das ehemalige „Arbeitserziehungslager Nordmark“ Finanzmittel bei der Europäischen Union zu beantragen und das Gelände zusammen mit Mitteln der Stadt Kiel umzugestalten.

Mehr Informationen zum Gedenkort finden sie hier.

Gedenkort, Kiel

Foto: Eckhard Colmorgen


25 Jahre kritische Forschung und Vermittlung: Der Arbeitskreis zur Erforschung des Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein e.V. (Akens) feierte sein Jubiläum (1983-2008).

Die Veranstaltungen im Rahmen des Jubiläums fanden in Hamburg-Altona und in Kiel statt. Nach einer Beteiligung am "Tag des Offenen Archivs" in Kiel mit einer Stadtführung sowie einem Büchertisch folgte im Mai ein Rundgang um das ehemaligen Arbeitserziehungslager Nordmark. Der kritisch die schleswig-holsteinische Geschichtsszene beleuchtende Festvortrag von Professor Gerhard Paul (Universität Flensburg) bei der Jubiläumsveranstaltung im Kieler Schifffahrts-museum stellte einen der Höhepunkte des Jahres dar, dass mit mehreren Vorträgen seitens der aktiven Mitglieder endete. (Vgl. dazu Heft 51 der Informationen zur schleswig-holsteinischen Zeitgeschichte, ISHZ).
 

Zur Geschichte des Akens
Am 11. Juni 1983 fand sich ein kleiner Kreis von HistorikerInnen, LaienforscherInnen und zeitgeschichtlich interessierten Personen zusammen, um den ehrenamtlich arbeitenden Akens zu gründen (Zur Gründung siehe: hier).

Abb.: Informationsflyer


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Letzte Aktualisierung: April 2010


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