AKENS Logo: Umriss Schleswig-Holstein 1933 bis 1945


Historische Ausstellung zur Polizeigeschichte Altonas

"Das Polizeipräsidium Altona-Wandsbek 1923-1937 - eine Ausstellung zur Geschichte eines Gebäudekomplexes und der Polizei in Altona"

Im September 2011 ist auf dem frei zugänglichen Außengelände der so genannten Victoria-Kaserne, Bodenstedtstraße 16 in Hamburg-Altona, die obige  Ausstellung  eröffnet worden. Die vom AKENS e.V. konzipierten Informationstafeln machen ein eher unbekannteres Kapitel der Altonaer Stadtgeschichte einer breiteren Öffentlichkeit vor Ort zugänglich. Die Themen der Ausstellung sind u.a. die städtische und staatliche Polizei, die Biografien zweier Polizeipräsidenten, die Gebäudenutzung, das Wahlverhalten im Stadtteil, der vergessene Bürgerkrieg Anfang der 1930er Jahren, der Altonaer Blutsonntag, die politische Polizei und Gestapo, der Übergang in die Hamburger Polizei und die Entnazifizierung nach 1945.

Die Ausstellung ist jederzeit frei zugänglich!
Eingang Bodenstedtstraße 16.

Zur Ausstellung hat der AKENS e.V. ein 56 seitiges, vierfarbiges ISHZ-Beiheft herausgeben, das neben den Infotafeltexten auch einen Anhang mit Dokumenten und Fotos zur Altonaer Stadtgeschichte enthält.

Die Broschüre ist im Stadtteilarchiv Ottensen, Zeißstraße 28, 22765 Hamburg (040-390 36 66) oder direkt über den AKENS zu beziehen. Informationen und Kontakt: ausstellung@akens.org (3,50 Euro plus 1,50 Versandkostenpauschale).
 

Ehemaliges Polizeipräsidium Altona-Wandsbek, so genannter Block III der Kasernenanlage, 2011

Foto: Frank Omland, Hamburg


Der Provinziallandtag in Schleswig-Holstein 1919-1933 Entstehung, Aufgaben, Funktion

In dieser Sonderveröffentlichung des Akens wird auf acht Seiten das Selbstverwaltungsgremium beleuchtet, seine Bedeutung für die Provinz Schleswig-Holstein erläutert und seine parlamentarische Zusammensetzung dargestellt.

Die Geschichte des Provinziallandtags als einem Vorläufer des heutigen Landtages, seine Parlamentarier und seine Auflösung durch die Nationalsozialisten gehört noch zu den am wenigsten erforschten Teilen der Landesgeschichte.

Foto:
Titelblatt der Broschüre


Schleswig-Holsteinische Zeitungen und der Nationalsozialismus
Überblick und Kartografie

(PDF, 835 KB)

(Vgl. dazu auch Markus Oddey: "Tagtäglich unsere Weltanschauung in das Volk hineintragen. Die schleswig-holsteinische NS-Parteipresse und der Gauverlag. In: Informationen zur Schleswig-Holsteinischen Zeitgeschichte,  ISHZ 50 = "Siegeszug in der Nordmark". Schleswig-Holstein und der Nationalsozialismus 1925-1950. Schlaglichter - Studien - Rekonstruktionen, S. 74-95.)
 

Wagen vor NS-Verlagsgebäude 1938

Verlagsgebäude der NS-Presse in Kiel, 1938

Foto: Nordische Rundschau 11.4.1938


Stolpersteine in Schleswig-Holstein

Der Akens unterstützt seit 2005/2006 Aktivitäten zur Verlegung von Stolpersteinen zur Erinnerung an die Opfer der Verfolgung durch die Nationalsozialisten. Auf unserer Website sollen Informationen über die bereits in Schleswig-Holstein existierenden Steine und die so gewürdigten Menschen zentral zusammengefasst und durch Materialien und Fotos der Initiativen vor Ort ergänzt werden. Mittelfristig sollen an dieser Stelle alle verlegten Stolpersteine im Land genannt und wenn möglich auf regionale Websites verwiesen werden.

Mehr Informationen zu den Stolpersteinen in Schleswig-Holstein finden sich hier.



Karte: Frank Omland


Gedenkort „Arbeitserziehungslager Nordmark“

Vom Fund eines Gedenksteinüberrestes
 zum Gedenkort am Kieler Russee

Im November 2000 wurde auf dem ehemaligen Gelände des KZ der Gestapo am Kieler Russee der Überrest eines Gedenksteins aus der Nachkriegszeit gefunden. Dieser war wahrscheinlich auf Initiative von ehemaligen polnischen Zwangsarbeitern 1946/47 von einer sowjetischen Kommission für die Opfer des Faschismus aufgestellt worden.

Der Kulturausschuss der Stadt Kiel nahm den Fund zum Anlass, sich um eine Neugestaltung des Geländes unter Einbeziehung dieses Gedenksteinüberrestes Gedanken zu machen. Im Frühjahr 2002 fragte er deshalb beim Kieler Arbeitskreis Asche-Prozeß (AKAP) und dem AKENS an, ob man sich vorstellen könne für eine Neugestaltung des Gedenkens an das ehemalige „Arbeitserziehungslager Nordmark“ Finanzmittel bei der Europäischen Union zu beantragen und das Gelände zusammen mit Mitteln der Stadt Kiel umzugestalten.

Mehr Informationen zum Gedenkort finden sie hier.

Gedenkort, Kiel

Foto: Eckhard Colmorgen


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Letzte Aktualisierung: September 2011


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