AKENS Logo: Umriss Schleswig-Holstein 1933 bis 1945


25 Jahre kritische Forschung und Vermittlung:
Der Arbeitskreis zur Erforschung des Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein e.V. (Akens) feiert sein Jubiläum (1983-2008).

Am 11. Juni 1983 fand sich ein kleiner Kreis von HistorikerInnen, LaienforscherInnen und zeitgeschichtlich interessierten Personen zusammen, um den ehrenamtlich arbeitenden Akens zu gründen (Zur Gründung siehe: hier). Damals konnte niemand ahnen, dass er sich 25 Jahre später als ein nicht mehr Fortzudenkender Bestandteil der schleswig-holsteinischen Geschichtsszene etabliert haben würde.
Die Gründung des Akens war eine kritische Reaktion auf die damalige Geschichtspolitik im Land. Zum 50. Jahrestag der Machtübergabe an die Nationalsozialisten hatte sich die CDU-Landesregierung geradezu standhaft geweigert, eine Wanderausstellung zum Thema zu finanzieren. Die Geschichtsszene war darüber zu Recht aufgebracht, und schnell waren die 29 MitstreiterInnen – darunter heute so bekannte Namen wie Detlef Korte (gest. 1995), Gerhard Hoch, Reimer Möller, Peter Wulf oder Thomas Steensen – zusammengetrommelt. Aus dem Stehgreif wurde ein Informationsrundbrief auf den Weg gebracht, man benannte erste Forschungslücken tauschte Informationen über das einschlägige Archivgut aus (weitere Infos: hier).


Aktuelles Thema

Steine und Gefühle, oder:
Wie gedenken wir der Opfer des Nationalsozialismus – und warum?



Vortrag von Kay Dohnke am 11. April,
Lübeck, Kulturforum Burgkloster, 20 Uhr
anlässlich der Verlegung von Stolpersteinen am 12. April 2008

Foto: Eckhard Colmorgen

Gedenkort „Arbeitserziehungslager Nordmark“

Ein KZ der Gestapo in Kiel


 

Foto: Eckhard Colmorgen

 

 


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Letzte Aktualisierung: April 2008


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